Erfahrungsbericht Braun Series 9 9290cc

Lieferumfang und erster Eindruck

lieferumfangDer Karton des Braun Series 9 9290cc enthält den Rasierer ein Reiseetui, ein Reinigungsbürstchen, die Reinigungsstation inklusive einer Reinigungskartusche, das Netzteil und eine Bedienungsanleitung.

Der Rasierer wirkt, besonders auf Produktfotos und direkt nach dem Auspacken, sehr ansprechend und modern. Die Farbgebung in silber und schwarz mit zusätzlichen chromfarbenen Metallakzenten, sowie das blau beleuchtete Status-Display sorgen für einen technischen und hochwertigen Look.
Leider wird Braun dem Anspruch an einen Premiumrasierer bei der Materialwahl nicht vollständig gerecht. Eingesetzt werden hier hauptsächlich Kunststoffelemente, die zwar keineswegs billig wirken, aber andererseits auch keinen besonders hochwertigen haptischen Eindruck erzeugen. Berücksichtigt man die unverbindliche Preisempfehlung für die Series 9 Rasierer, so würde ich eher ein Metallgehäuse erwarten.
Die chromfarbenen Elemente erweisen sich leider als „Fingerabdruckmagnete“. Diese Designentscheidung sieht auf den Produktfotos definitiv besser aus als im praktischen Einsatz.

Series9_freigestelltInsgesamt habe ich an der Verarbeitungsqualität des Braun Series 9 aber nichts auszusetzen. Das Gehäuse hinterlässt einen soliden Eindruck und liegt, trotz des geringen Gewichtes, gut in der Hand. Die Gummierung an den Seiten und auf der Rückseite des Gerätes sorgt für eine hohe Griffigkeit auch beim Einsatz unter der Dusche. Alle Bedienelemente lassen sich gut betätigen, der Ein- und Ausschalter hat einen definierten Druckpunkt.

Die Reinigungsstation wirkt ansprechend und passt optisch gut zum Series 9 Rasierer. Das Gehäuse besteht aus schwarzem Kunststoff. Ober- und Unterteil setzen sich durch eine Hochglanzoptik vom mattierten Mittelteil ab. Der Ein- und Ausschalter ist gut erreichbar auf der Oberseite platziert. Zur Inbetriebnahme muss das Ladekabel an der Geräterückseite eingesteckt werden. Die mitgelieferte Reinigungskartusche wird, gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung, eingesetzt. Nach dem Verbinden mit dem Stromnetz ist die Station einsatzbereit.

Das mitgelieferte Reinigungsbürstchen ist zum trockenen Reinigen des Scherkopfes vollkommen ausreichend. Das Reiseetui besteht aus Nylongewebe und ist von einfacher Qualität. Bei anderen Ausstattungsvarianten zählt ein Reiseetui in Lederoptik zum Lieferumfang, das deutlich hochwertiger wirkt. Insgesamt schützt das beiliegende Etui den Rasierer aber vor Kratzern und Stößen und erfüllt somit seinen Zweck.

Der Rasierer

Zunächst möchte ich einmal wiedergeben, mit welchen Eigenschaften und Ausstattungsmerkmalen Braun den Series 9 Rasierer bewirbt.

Alle Series 9 Modelle sind wasserdicht (bis zu 5 Meter) und können als Wet&Dry-Modelle auch mit Rasierschaum oder -gel benutzt werden. Dem Einsatz unter der Dusche steht, genau wie der Reinigung unter fließendem Wasser, nichts im Wege.
Der Präzisionstrimmer ermöglicht exaktes Trimmen von Koteletten und Bart.
Informationen über Batterie- und Reinigungsstatus, sowie zur Reisesicherung werden auf dem LED-Display angezeigt. Der Li-Ionen-Akku kann in einer Stunde voll aufgeladen werden und ermöglicht dann 50 Minuten kabelloses Rasieren. Schon eine Ladezeit von 5 Minuten reicht für eine Rasur.

series9_scherkopfAls besonderes Feature der Series 9 – Rasierer ist der flexible SyncroSonic Scherkopf mit vier beweglichen Scherelementen zu nennen.
Der Scherkopf ist insgesamt um 40° schwenkbar und die einzelnen Scherelemente sind unabhängig voneinander beweglich gelagert. Dadurch soll sich der Scherkopf den Gesichtskonturen optimal anpassen und stets einen nahen Hautkontakt herstellen.
Durch das 4-fach Schersystem sollen bereits in einem Zug mehr Haare erfasst werden. Der Scherkopf besteht aus jeweils einem Scherelement mit OptiFoil-Scherfolie an den Außenseiten und zwei Trimmer-Elementen im mittleren Bereich. Die OptiFoil-Scherfolie soll durch ihrer Geometrie und die ergonomischen Öffnungen mehr Haare erfassen und noch tiefer als zuvor abschneiden.
Der sogenannte HyperLift&Cut Trimmer bewegt sich parallel zur Haut und soll so flach anliegende Haare erfassen. Dieser Trimmer ist mit Titan beschichtet.
Der Direct&Cut Trimmer bewegt sich im rechten Winkel zur Haut und soll Haare erfassen, die in verschiedene Richtungen wachsen.
Die vier Scherelemente sollen zusammmen 40000 Schneidbewegungen pro Minute leisten. Der Scherkopf wird durch einen Schallmotor unterstützt, der mit 10000 Mikrovibrationen pro Minute arbeitet und dazu beitragen soll, dass mehr Barthaare erfasst und geschnitten werden.
Insgesamt soll das Zusammenspiel von SonicPower und dem 4-fach-Schersystem weniger Druck auf die Haut ausüben und zu einer schonenden und sanften Rasur führen.
Der Scherkopf kann in fünf Positionen festgestellt werden (-20°, -10°, 0°, 10°, 20°). Dadurch soll eine präzise Rasur auch an schwer erreichbaren Gesichtspartien ermöglicht werden.

Praxiserfahrungen

Handhabung

series9_waageDer Braun Series 9 Rasierer liegt gut in der Hand. Beim ersten Ausprobieren wirkt das Gerät ziemlich leicht, aber letztendlich nicht zu leicht. Die Gummierung an den Seiten und der Rückseite des Rasierers sorgt für eine angenehme Griffigkeit. Auch mit nassen Händen muss ich nicht befürchten, dass mir der Rasierer entgleitet.
Der Daumen liegt dabei auf der Vorderseite in einer griffigen Mulde auf dem Arretierungsschalter für den Scherkopf – das sorgt für zusätzliche Stabilität.
Mit dem Arretierungsschalter kann man den Scherkopf in 5 Postitionen feststellen (-20°, -10°, 0°, 10°, 20°). Dabei wird der Kopf allerdings nicht vollständig fixiert. Drückt man mit dem Finger seitlich dagegen, so kann man ihn zu den nächsten Rastungen weiterspringen lassen.
Der runde Ein- und Ausschalter ist gut erreichbar unterhalb der Arretierung platziert. Ein kurzer Druck auf diesen schaltet das Gerät erwartungsgemäß ein und aus. Ein längerer Druck aktiviert die Einschaltsperre, die ein unbeabsichtigtes Einschalten des Rasierers, z.B. auf Reisen im Koffer, verhindert. Ein erneuter längerer Druck schaltet die Sperre wieder ab.
In dem schwarzen Bereich zwischen Ein-/Ausschalter und dem Braun-Logo befindet sich das Display des Series 9 Rasierers. Meine Modellvariante (Series 9 9290cc) stellt dort nach dem Einschalten alle wichtigen Information mit blauen LEDs dar.
Der Ladezustand wird dabei in Form von 5 blauen Balken angezeigt. Bei niedrigem Akkustand erscheint dann ein rot blinkendes Akkusymbol. Sollte eine Reinigung erforderlich sein, leuchtet ein blaues Tropfensymbol auf. Die Einschaltsperre wird durch ein Schloßsymbol signalisiert.
Insgesamt ist das Display leicht verständlich und gut ablesbar.

Dreht man den Rasierer um die Längsachse fällt der Blick auf den Langhaarschneider. Hier drückt man zunächst auf die Entriegelungstaste und schiebt den Langhaarschneider dann nach oben. Der Scherkopf wird automatisch zentriert und der Langhaarschneider eingeschaltet.

series9_displayInsgesamt erscheinen mir alle Bedienelemente sinnvoll platziert und sind einfach und intuitiv nutzbar. Meiner Meinung nach hätte der Arretierungschalter für den Scherkopf nicht derart prominent platziert werden müssen, da ich die Arretierung seltener nutze. Es stört mich allerdings auch nicht weiter.
Es bleibt mir unverständlich, warum man den Winkel des Scherkopfes nicht fixieren kann. Beim Rasieren ist es bereits mehrfach vorgekommen, dass ich den Winkel unbeabsichtigt verstellt habe. Das ist zwar kein großes Problem, aber es ist mir als störend aufgefallen.
Das Display ist nützlich und bietet alle für mich relevanten Informationen in einer leicht verständlichen Ansicht. Die Darstellung des Ladezustands in 5 Stufen ist für mich ausreichend, da ich durch die Nutzung der Reinigungsstation ohnehin täglich den Rasierer lade. Eventuell wäre hier eine besser aufgelöste Darstellung, z.B. als Prozentwert, wünschenswert.

Der Rasierer kann mit dem beiliegenden Ladeadapter auch unabhängig von der Ladestation geladen werden. Dazu nimmt man das Spiralkabel an der Station ab und nutzt am Rasierer die entsprechende Buche auf der unteren Kante zum Aufladen.
Bei Verwendung der Ladestation wird der Rasierer über zwei Kontakte auf der Rückseite geladen.

Zum Abnehmen des Schersystems müssen beide Entriegelungstasten am Scherkopf gedrückt werden. Das Aufsetzen ist leider manchmal etwas hakelig.

Rasur

Ich habe eine recht empfindliche Haut, die zu Rötungen und Entzündungen neigt, wenn die Rasur nicht schonend genug verläuft. Daher war ich auf das Ergebnis nach dem Rasieren mit dem neuen Braun Series 9 gespannt.

 Trockenrasur

Der Series 9 gleitet gut über die Haut und schneidet die Barthaare sauber ab. Der Scherkopf passt sich den Gesichtskonturen dabei tatsächlich ziemlich gut an. Die beweglich gelagerten Scherteile und der schwenkbare Kopf sorgen für eine hautnahe Rasur.
Auch ein dichter Bartwuchs oder ein Dreitagebart stellen kein ernsthaftest Problem für den Series 9 dar. Der Motor ist ausreichend dimensioniert, um auch hier eine gründliche Rasur zu ermöglichen.
Im Vergleich zum Braun Series 7, meinem bisherigen Rasierer, habe ich den Eindruck, dass mehr Haare beim ersten Zug erfasst werden. Dennoch verbringt der aktuelle Braun Premiumrasierer keine Wunder. Es sind bei mir auch weiterhin mehrere Züge für eine glatte Rasur erforderlich – besonders im Halsbereich. Eine Verbesserung gegenüber der Series 7 ist allerdings subjektiv spürbar.
Insgesamt fühlt sich die Rasur sehr sanft an. Stärkere Hautreizungen oder gar Verletzungen kamen bei Benutzung des Series 9-Rasierers nie vor. Allerdings führte die Trockenrasur bei mir anfangs zu einer leichten Rötung, die nach einer Eingewöhnungsphase verschwand. Ich persönlich bevorzuge aber allgemein di e elektrische Rasur in Verbindung mit einem Rasiergel. Vermutlich traten aus diesem Grund die Hautrötungen auf, als ich für meinen Testbericht wieder zur Trockenrasur wechselte.
Das Rasurergebnis ist sehr zufriedenstellend.

Nassrasur

Die Wet&Dry-Modelle von Braun sind wasserdicht und können daher auch für eine Nassrasur, z.B. auch unter der Dusche, eingesetzt werden. Ich bevorzuge diese Möglichkeit und trage nach dem Waschen des Gesichts noch etwas Rasiergel auf – die Rasur wird dadurch noch angenehmer und der Scherkopf gleitet mühelos über die Haut. Überschüssigen Schaum und Bartstoppeln spüle ich zwischendurch unter fließendem Wasser ab.
Subjektiv empfinde ich die Nassrasur mit dem Braun Series 9 als noch sanfter und – gerade im Sommer – erfrischender. Hautirritationen werden vermieden und das Rasurergebnis überzeugt mich.

Allgemeines

Der große Scherkopf ist beim Rasieren an schlecht zugänglichen Gesichtspartien etwas gewöhnungsbedürftig – der Bereich zwischen Nase und Oberlippe sei hier exemplarisch erwähnt. Durch die Arretierung des Scherkopfes in einer angewinkelten Position ist auch hier eine Rasur möglich. Es fällt aber auf, dass die Rasierleistung dann schlechter ausfällt, da nicht alle Scherteile Kontakt zu dem zu rasierenden Bereich haben. Es sind mehrere Züge erforderlich.
Eventuell stossen Männer, die ihren Bart stylen möchten, auch auf Probleme. Zumindest stelle ich fest, dass es ein wenig an Übersicht mangelt. Da ich mich jedoch glatt rasiere, fällt das für mich nicht weiter ins Gewicht.

Der Langhaarschneider funktioniert und ist gut benutzbar. Da man ihn nach oben herausschiebt, kann man den Schnittbereich gut einsehen.

Der Rasierer kann innerhalb einer Stunde voll aufgeladen werden. Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von 50 Minuten konnte ich bisher nicht nachvollziehen, da ich täglich die Reinigungsstation verwende. Ich werde den Bericht zur Akkulaufzeit später nachliefern.

Reinigung

Zum Lieferumfang des Braun Series 9 9290cc gehört eine automatische Reinigungsstation, die ich nach jedem Gebrauch des Rasierers verwende.
Man kann den Rasierer aber auch nur ausbürsten (Bürste im Lieferumfang) oder unter fließendem Wasser reinigen – besonders im Urlaub ist das praktisch.
Normalerweise spüle ich den Rasierer nach Gebrauch zunächst unter fließendem, heißem Wasser aus, gebe etwas Flüssigseife auf den Scherkopf und halte dann den eingeschalteten Rasierer erneut unter den Wasserstrahl. Anschließend spüle ich noch einmal den abgenommenen Scherkopf aus.
Zu Hause kommt der trockene Rasierer zum Schluss in die Reinigungsstation. Der Series 9-Rasierer signalisiert mit einem Tropfensymbol auf dem Display, dass eine Reinigung in der Clean&Charge-Reinigungsstation erforderlich ist. Diese Anzeige erlischt erst nach einer tatsächlichen Benutzung der Reinigungsstation.

Verwendung der Reinigungstation

series9_in_station_uebersichtBeim Einsetzen des Braun Series 9 in die Reinigungstation erklingt ein dezenter Signalton, die Status-LED leuchtet dauerhaft und die Station ermittelt den Hygienestatus des Rasierers. Dieser wird mit Tropfensymbolen an der Station signalisiert. Je nach Verschmutzung wird entweder das Sparprogramm (ein Tropfen), normale Reinigung (zwei Tropfen) oder intensive Reinigung (drei Tropfen) gewählt. Mit einem Druck auf die Starttaste beginnt dann der automatische Reinigungsprozess, der aus mehreren Zyklen besteht. Während der Reinigung blinkt die Status-LED an der Station. Es wird dabei mehrfach Reinigungsflüssigkeit durch den Scherkopf gespült und der Rasierer schaltet sich wiederholt ein. Je nach Programm dauert die Reinigungsphase bis zu drei Minuten. Es schließt sich dann eine bis zu 40-minütige Trocknungsphase an, bei der dauerhaft eine Lüftung läuft.
Nach Abschluss der Reinigung wird der Series 9 automatisch geladen.
Sollte ein Wechsel der Reinigungskartusche erforderlich sein, signalisiert die Station dies über eine Anzeige auf der linken Seite. Bei permanent rot leuchtender Füllstandsanzeige verbleiben noch ca. 3 weitere Reinigungszyklen. Blinkt die Anzeige schließlich rot, so muss die Kartusche ausgetauscht werden.

Insgesamt ist die Reinigungsstation praktisch und einfach zu bedienen. Sie sorgt dafür, dass mir stets ein hygienisch einwandfreier, optimal gepflegter und aufgeladener Rasierer zur Verfügung steht. Die Reinigungsflüssigkeit hat einen angenehm frischen Duft (citrusartig und alkoholisch) und enthält pflegende Substanzen für das Schersystem. Es kommen die gleichen Reinigungskartuschen zum Einsatz wie auch schon bei der Series 7. Inzwischen möchte ich nicht mehr auf eine Reinigungsstation verzichten.

Dennoch möchte ich zwei negative Aspekte nicht verschweigen:
Zum einen sind die Folgekosten für das Reinigungsmittel zu berücksichtigen. Braun empfiehlt bei täglicher Nutzung nach drei Wochen einen Wechsel der Reinigungskartusche und bei seltener Benutzung nach spätestens acht Wochen. Die originalen Clean&Renew-Kartuschen kosten im 5er-Pack ca. 4,30€ pro Stück.
Desweiteren empfinde ich die Geräuschentwicklung der Reinigungsstation manchmal als störend, zumal der Lüfter zum Trocknen des Rasierers noch bis zu 40 Minuten lang läuft. Da sich die Reinigungsstation bei den meisten Nutzern wahrscheinlich im Bad befinden wird, ist dies aber zu verschmerzen.

Fazit

Positiv

+ Design
+ Trocken- und Nassrasur möglich
+ gutes Rasurergebnis
+ Hautschonung
+ gute Akkulaufzeit
+ Ladezeit (1h bis Vollladung)
+ Reinigungsstation (hygienische Reingung, da Reinigungsmittel auf Alkoholbasis)
+ Reinigung auch unter fließendem Wasser möglich
+ Verarbeitung gut

 
Neutral

= Gehäusematerial wird Premiumanspruch nicht ganz gerecht
= Reiseetui wird mitgeliefert, aber einfache Ausführung
= Betriebsgeräusch Rasierer
= Betriebsgeräusch Reinigungsstation
= Arretierung des Scherkopfes

Negativ

– Preis
– Folgekosten für Reinigungsmittel
– Folgekosten Scherkopf
– chromfarbenes Design anfällig für Fingerabrücke und Wasserspritzer

 
Insgesamt halte ich den Braun Series 9 9290CC für einen sehr guten elektrischen Rasierer, der ein überzeugendes Rasurergebnis erzielt und dabei schonend zur Haut ist. Das Gesamtpaket ist attraktiv und es bietet sich nur wenig Anlass zu Kritik. Das Design gefällt mir und auf die Reinigungsstation möchte ich nicht mehr verzichten.
Allerdings ruft Braun auch einen beachtlichen Preis für seinen Premiumrasierer auf. Erfahrungsgemäß wird sich dieser im Laufe der Zeit auf einem wesentlich freundlicheren Niveau einpegeln.

Vergleich Series 9 mit Series 7

Seit mehr als zwei Jahren nutze ich einen Braun Series 7 799cc-7 Wet&Dry. Daher möchte ich abschließend noch meinen „alten“ Rasierer und den Braun Series 9 9290CC vergleichen.

Im Hinblick auf Rasurergebnis und Hautschonung stellt mich der Series 7-Rasierer durchaus zufrieden.
Erwähnenswert ist der, im Vergleich zum entsprechenden Ersatzteil aus Series 9, deutlich günstigere Scherkopf, der insgesamt kompakter ist und auch etwas robuster wirkt. Allerdings bietet dieser nur drei Scherteile und kann auch nur in einer Position arretiert werden (Scherkopf ist dann aber vollständig fixiert).
Im direkten Vergleich mit den Series 9 Geräten wirkt das Design des 799cc-7 inzwischen recht altbacken und die Reinigungsstation macht – vor allem durch die wenig dezente „Diskobeleuchtung“ – keinen hochwertigen Eindruck. Erwähnenswert ist aber, dass beim Series 7 kein Lüfter zum Trocknen nach der Reinigung verwendet wird. Nach dem Reinigungsprogramm ist die Station daher geräuschlos. Beide Serien nutzen die gleichen Reinigungskartuschen und das Reinigungsergebnis ist auch bei Series 7 sehr zufriedenstellend.

Der Series 9-Rasierer überzeugt mich mit einem etwas besseren Rasierergebnis, sowohl im Hinblick auf Gründlichkeit als auch auf Hautschonung. Subjektiv empfinde ich die Rasur als angenehmer. Das Design des Rasierers und der Reinigungsstation wirkt zeitgemäßer und gefällt mir persönlich wesentlich besser.
Allerdings muss man bedenken, dass der Series 9 gerade zur Markteinführung ziemlich teuer ist und dem Premiumanspruch (zu diesem Preis) auch nicht vollständig gerecht wird. Letztendlich halte den Braun Series 9 9290CC aber für den besseren Rasierer.

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Samsung Galaxy S5 und Gear 2

Ich bin mal wieder bei einem trnd-Projekt dabei. Dieses mal geht es um ein Smartphone und eine Smartwatch von Samsung: das Galaxy S5 und die Gear 2.
Nach einigen Anlaufschwierigkeiten erreichte mich gestern das erwartete Paket. Den Inhalt habe ich natürlich fotografisch festgehalten:

Lieferumfang des trnd-Pakets

Lieferumfang des trnd-Pakets

Im Karton befanden sich, neben Smartphone und Smartwatch, ein Projektfahrplan, Marktforschungsunterlagen, Rücksendeaufkleber, Samsung Kugelschreiber und Werbetütchen mit sauren Drops.

In den nächsten Wochen werde ich beide Geräte ausprobieren, mit anderen Menschen darüber sprechen und meine Eindrücke hier im Blog festhalten.

Philips HC7450/80 Haarschneider

Disclaimer: Im Rahmen eine Produkttests hat mir Philips dieses Gerät kostenfrei überlassen.

Lieferumfang

Der Philips Power Haarschneider HC7450/80 wird in einem schwarzen Kunststoff“koffer“ geliefert, der gleichzeitig zur Aufbewahrung des Gerätes, samt Zubehör, dienen soll. In der Verpackung befinden sich außerdem 2 Kammaufsätze (1 für das Haupthaar, 1 Bartaufsatz), das Netzteil, eine Schere, ein Kamm, eine Reinigungsbürste, sowie Kurzanleitung, Sicherheitshinweise und Garantieunterlagen.

verpackung_front verpackung_rueck

koffer koffer_offen
lieferumfang

Herstellerangaben

Philips verspricht für seinen Haarschneider Philips HC7450/80 eine längere Laufzeit, müheloses Schneiden und mehr Leistung durch die sogenannte „Dual Cut Technologie“. Das Gerät kann sowohl mit Kabel als auch im Akkubetrieb eingesetzt werden. Der interne Li-Ionen-Akku soll, nach einer Ladezeit von einer Stunde, bis zu 120 Minuten kabellosen Betrieb ermöglichen. Die selbstschärfenden Titanklingen sind ölfrei und abwaschbar. Mit dem „Zoom Wheel“ soll eine präzise Längeneinstellung von 0,5mm und 1 bis 23mm in 1mm-Abständen möglich sein. Außerdem bietet der HC7450/80 eine Turbo-Taste, welche die Schneidleistung erhöht.

Der Haarschneider

Erster Eindruck

haarschneider
Das Gerät liegt, vor allem aufgrund des ergonomisch geformten Gehäuses, mit einer Griffmulde in der Mitte, sehr gut in der Hand. Darüber hinaus trägt auch das angenehme Gewicht zu diesem guten Eindruck bei: der Haarschneider ist weder zu schwer noch so leicht, dass man an der Qualität zweifeln müsste.
Das Kunststoffgehäuse ist recht ansprechend gestaltet und besteht aus Elementen in mattem und hochglänzendem schwarz, sowie silbernen Akzenten auf der Oberseite. Alle Bedienelemente befinden sich ebenfalls auf der Oberseite: der Ein-/Aus-Schalter, ein Schalter für den Turbo-Modus, ein Drehrad für die Schnitthöhenverstellung und eine Status-LED für den Ladezustand.

Der Haarschneider kann sowohl zum Schneiden der Kopfhaare als auch zum Trimmen des Bartes eingesetzt werden. Für beide Anwendungszwecke liegt ein entsprechender Kammaufsatz bei. An den Aufsätzen befinden sich jeweils zwei seitliche Führungsschienen, die man in Öffnungen am Kopf des Haarschneiders einsetzen muss und die dort einrasten. Die Schnittlänge lässt sich dann bequem über ein Drehrad am Gerät einstellen.

Zubehör

Der Haarschneider wird samt Zubehör in einem Kunststoffkoffer geliefert. Leider sind die mitgelieferte Schere und der Kamm nur von einfachster Qualität. Da ich bereits eine ordentliche Schere und einen Kamm besitze, fällt dieser Mangel für mich nicht weiter ins Gewicht. Für den Notfall dürften auch die mitgelieferten Utensilien ausreichend sein.
Ärgerlicher finde ich allerdings, das der Aufbewahrungskoffer seine Funktion leider nicht erfüllen kann. Der Einsatz, in dem man Schneidegerät und Zubehör im „Koffer“ anordnen kann, besteht aus Pappe in der Anmutung eines Eierkartons. Außerdem gibt es nicht für alle Zubehörteile sinnvoll vorgeformte Ablageplätze. Letztendlich wird sich das Zubehör lose im Koffer verteilen. Schade, das hätte man besser lösen können.

Inbetriebnahme

Vor dem ersten (kabellosen) Einsatz muss zunächst der integrierte Li-Ionen-Akku aufgeladen werden. Zu diesem Zweck liegt ein kompaktes Netzteil bei. Der Ladevorgang wird durch eine grün blinkende LED signalisiert. Nach etwa einer Stunde ist der Akku tatsächlich voll aufgeladen. Ein niedriger Ladezustand wird durch rotes Blinken der LED angezeigt.

Der Haarschneider in der Praxis

Ich möchte hier meine Erfahrungen mit dem Philips HC7450/80 beim Haareschneiden wiedergeben. Zum Barttrimmen verwende ich das Gerät nicht und kann daher auch keine Aussage über diesen Anwendungsfall treffen.

Meine Frisuroptionen sind, genetisch bedingt, doch recht eingeschränkt und ein Friseurbesuch lohnt sich nicht mehr wirklich. Daher schneide ich mir bereits sei einigen Jahren selbst die Haare – mit Hilfe von elektrischen Haarschneidern. Im Laufe der Zeit habe ich einige Geräte verschiedener Hersteller durchprobiert. Alle haben zwar mehr oder weniger funktioniert, brachten aber auch immer diverse Nachteile mit sich. Besonders kritisch ist die Schnittlängeneinstellung, die häufig nur umständlich zu verändern ist und sich, im schlimmsten Fall, gar unbemerkt während des Haareschneidens verstellen kann (was zu „interessanten“ Frisuren führt).

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Beim Philips HC7450/80 ist die Einstellung der Schnittlänge aber sehr gut gelöst. Es wird nur ein Kammaufsatz für alle Längen zwischen 1 und 23mm benötigt. Dieser rastet sicher am Gerät ein und kann in Millimeterschritten auf den geeigneten Abstand zu den Titanklingen eingestellt werden. Dies geschieht mit einem breiten, gummierten Drehrad, das sowohl von der Ober- als auch der Unterseite zugänglich ist. Das Rad rastet bei jeder Schnittstufe ein und ist schwergängig genug, um ein unbeabsichtigtes Verstellen der Länge zu verhindern. Die verbleibende Haarlänge ist direkt am Drehrad ablesbar. Ohne Aufsatz beträgt die Schnittlänge 0,5mm.

Der Kammaufsatz selbst macht einen guten Eindruck – die Materialstärke ist ausreichend dick, so dass sich der Kamm beim Haareschneiden nicht stark verformt. Bei billigen Modellen führt häufig schon der leichte Druck beim Ansetzen auf dem Kopf dazu, dass das Plastik nachgibt. Das Ergebnis: ein ungleichmäßiger Haarschnitt.

Die selbstschärfenden Titanklingen sorgen für ein sauberes Schneideergebnis – alle Haare werden sauber abgetrennt und nicht herausgerissen. Die Schneideleistung ist auch für dickere Haare und für Stellen mit dichtem Haarwuchs vollkommen ausreichend. Den Turbo-Modus mit höherer Schnittfrequenz benötige ich gar nicht. Ohne Aufsatz kann man Konturen, z.B. an den Koteletten oder im Nacken, gut anpassen.

Das Arbeitsgeräusch des Philips HC7450/80 ist deutlich vernehmbar, aber nicht störend laut. Im Turbo-Modus erhöht sich der Geräuschpegel merklich.

Bei inzwischen mehreren Haarschnitten konnte ich mit dem HC7450/80 stets ein gleichmäßiges und sauberes Ergebnis erzielen. Kammaufsatz und Klingen haben eine praxisgerechte Breite – man muss nicht zu häufig den Kopf „abfahren“ und gleichzeitig bleibt auch der Bereich um die Ohren herum gut erreichbar. Der Haarschneider lässt sich, durch die breite Auflagefläche, sicher am Kopf entlang führen.

Reinigung

Nach dem Abnehmen des Kammaufsatzes können Gehäuse, Scherkopf und Aufsatz mit der beigelegten Bürste gereinigt werden. Der Scherkopf lässt sich nach dem Drücken einer Taste auf der Geräterückseite einfach vom Gerät abnehmen. Kammaufsatz und Scherkopf können so auch unter fliessendem Wasser abgespült werden – sehr praktisch. Der Haarschneider selbst darf jedoch nicht mit Wasser gereinigt werden.

Fazit

Der Philips Haarschneider HC7450/80 hinterlässt einen guten Eindruck. Er bietet eine sehr gute Schneidleistung, kabellosen Betrieb, eine zuverlässige Längeneinstellung und lässt sich beim Haareschneiden gut handhaben. Lediglich das mitgelieferte Zubehör kann mich nicht überzeugen. Insgesamt empfehlenswert.

Socken von SOXEGO

Socken?

Socken gehören für mich zu den Kleidungsstücken, die zwar notwendig sind, mit denen ich mich aber nicht eingehender befassen möchte. Ich greife also mindestens einmal täglich in meine Sockenschublade und suche nach einem frischen Paar, das unbeschädigt ist und farblich zusammenpasst. Leider kommt irgendwann immer der Zeitpunkt, an dem es mir nicht in angemessener Zeit gelingt, zwei Einzelexemplare mit hinreichender Ähnlichkeit zu finden – mit anderen Worten: ich brauche neue Socken!
Da sich meine Leidenschaft für Socken in Grenzen hält, bin ich dankbar, wenn es mir gelingt, schnell und unkompliziert für Nachschub an qualitativ hochwertiger Fußbekleidung zu sorgen. Hier kommt SOXEGO.de ins Spiel.

SOXEGO.de

Der Onlineshop bietet eine große Auswahl qualitativ hochwertiger Socken und Strümpfe für Damen, Herren, Kinder und Babies. Man kann passende Socken für den Alltag, z.B. im Büro, sowie Sneaker- und Funktionssocken für Freizeit und Sport von verschiedenen Marken, wie Tommy Hilfiger, Puma, Bugatti oder Falke finden.

SoxBox

SoxBox

Derzeit arbeitet SOXEGO außerdem an einer ersten eigenen Sockenkollektion, die dann neben den Bestseller-Socken auch hochwertige Funktionssocken „Made in Italy“ umfassen wird. Dabei ist es das erklärte Ziel, in Sachen Preis und Qualität absolute Spitzenklasse zu bieten.

Die Preise bewegen sich, soweit ich das beurteilen kann, in einem angemessenen Rahmen, zumal auch Mengenrabatte bei der Bestellung mehrerer identischer Paare eingeräumt werden. Bis zu einem Bestellwert von 40€ fallen zusätzlich noch Versandkosten von 3,90€ an (kostenloser Versand bei höherem Bestellwert) – das ist fair.

Individuelle Sockenboxen

SOXEGO bietet sich aber nicht nur als Anlaufstelle für den Alltagsbedarf an. Socken gelten ja nicht unbedingt als beliebtestes Geschenk an Weihnachten oder zu Geburtstagen – vielleicht zu Unrecht, denn es kommt natürlich auch immer auf die Präsentation an.
SOXEGO hat sich mit der Sockenbox bzw. Sockengeschenkbox da etwas besonderes einfallen lassen: Als Kunde kann ich mir aus dem Sortiment von Markensocken eine individuelle Auswahl zusammenstellen, diese wird dann ansprechend, in einer hochwertigen Sockenbox, verpackt und ausgeliefert. Der Deckel der Box kann sogar selbst gestaltet werden – ideal zum Verschenken (auch an sich selbst :-)).

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Der Bestellvorgang ist unkompliziert. Zunächst wählt man die Sockengröße und sucht dann die gewünschten Modelle aus dem Sortiment aus. Durch die praktische 1:1-Vorschau erhält man sofort einen Eindruck davon, wie die individuell zusammengestellte Sockenbox aussehen wird.
Anschließend kann man noch den Deckel der Box nach eigenen Vorstellungen gestalten. Hier stehen mehrere Layout-Varianten zur Verfügung, die mit Text und Grafiken gefüllt werden können. Ich kann sowohl die Farbe des Aufdrucks (zehn Farbtöne verfügbar), als auch die Schriftart für den Text wählen. Die Vorschaufunktion vermittelt mir auch hier wieder einen realistischen Eindruck der fertigen Sockenbox. Schön gelost!
Zum Schluss legt man die individuell gestaltete Box noch in den Warenkorb und erledigt die üblichen Bestellformalitäten.

Erfahrungen mit der Sockenbox

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Für diesen Blogbeitrag habe ich eine Sockenbox mit Herrensocken von SOXEGO kostenlos zugesendet bekommen. Die Lieferung erfolgt in einer stabilen Kartonage – die eigentliche Box ist zusätzlich noch einmal in einer Plastikfolie verpackt.

Die Sockenbox wirkt hochwertig und ansprechend. Der „Aufdruck“ auf dem Deckel wird offenbar mit einem Schneidplotter hergestellt, d.h. die Grafiken und Texte werden aus einer Klebefolie ausgeschnitten und dann auf den Deckel geklebt.
Über eine magnetisch schließende Klappe an der Vorderseite kann man die Sockenbox öffnen – im Inneren finden 6 Sockenpaare ihren Platz.

Sockenbox mit Magnetverschluss

Sockenbox mit Magnetverschluss

sox_box5Die Qualität der Socken überzeugt mich dem ersten Eindruck nach – über Langzeiterfahrungen, vor allem nach der Wäsche, kann ich noch nicht berichten. Ein Kärtchen mit Pflegehinweisen liegt bei.

Sockenschwund

Zum Abschluss meines Berichts noch ein Hinweis auf eine, wie ich finde, recht witzige Idee des Shops:
Vermutlich wird jeder das Problem kennen, dass nach einiger Zeit einzelne Socken einfach verschwinden. Dieser „Sockenschwund“ ist ärgerlich, aber SOXEGO hat sich eine Lösung dafür überlegt: die Sockenversicherung.

„Unser Versprechen: Sollte Ihnen bis 12 Monate nach dem Kauf der Socken zum Beispiel nach einem Wäschevorgang wieder einmal eine Socke von Ihrem bei uns gekauftem Sockenpaar fehlen, melden Sie diesen Schaden über unser Schadensmeldung-Formular bei uns an, teilen uns die nötigen Details mit und senden das Formular zusammen mit einem Foto von Ihnen, Ihrer Waschmaschine und der frisch getrennten Socke an uns ein und erhalten, bis zu zwei Mal im Jahr, mit mindestens 10 Wochen Abstand zwischen den zwei Schadensmeldungen, die fehlende Socke sofort und ohne irgendwelche Kosten zugeschickt“

Mein Fazit:

Socken sind vielleicht nicht das allerschönste Geschenk, aber ein nützliches – und wenn sie dann noch in einer individuellen und hochwertigen Sockenbox geliefert werden…
Der Shop von SOXEGO ist einen Besuch wert und ich werde bei drohender Sockenknappheit mal darauf zurückgreifen.

Disclaimer: SOXEGO hat mir für den Blogbeitrag eine Sockenbox kostenlos zugesendet.