Erfahrungsbericht Huawei P20 lite

Huawei P20 lite

Huawei P20 lite – Farbe: Klein blue

Im Rahmen eines Marketingprojektes von theinsidersnet.com hatte ich die Gelegenheit mich eingehend mit dem neuen Smartphone Huawei P20 lite zu beschäftigen.

Ich würde mich selbst als sehr technikaffin bezeichnen. Im Laufe der letzten acht Jahre konnte ich bereits Erfahrungen mit diversen Android-Smartphones der Einsteiger-, Mittel- und Oberklasse, sowie mehreren iPhones sammeln.
In diesem Bericht möchte ich meine Erfahrungen und meine Meinung in Bezug auf das Huawei P20 lite zusammenfassen.

Lieferumfang und erster Eindruck

Das Smartphone wird in einem schlichten weißen Karton mit goldenem Aufdruck ausgeliefert. Neben dem Huawei P20 lite befinden sich ein Quick Start Guide, Garantieunterlagen, das Quick Charge-Netzteil, ein USB Type-C-Kabel, ein einfaches Headset und ein Werkzeug zum Öffnen des SIM-Karten-Slots in der Verpackung.
Leider wirkt die Art der Verpackung etwas lieblos auf mich. Das dürfte allerdings der Platzierung im Mittelklasse-Segment geschuldet sein und ich kann gut damit leben.

Das Design des Huawei P20 lite hingegen konnte mich schon beim ersten Auspacken überzeugen.
Die Designsprache der aktuellen P20-Serie ist klar erkennbar und auch Parallelen zum Apple iPhone X sind nicht von der Hand zu weisen. Die Vorderseite wird fast vollständig vom 5,84″ großen Display eingenommen. Die Bildschirmränder fallen insgesamt angenehm klein aus – auf Bedienelemente wurde komplett verzichtet. Auffallend ist die Aussparung am oberen Rand des Displays, die sogenannte Notch. Dort befinden sich der Lautsprecher zum Telefonieren, Frontkamera, Annäherungs- und Umgebungslichtsensor.
Lediglich der silberfarbene Huawei-Schriftzug am unteren Rand hätte, meiner Meinung nach, etwas dezenter ausfallen dürfen.

DSCF9323Die Rückseite des Huawei P20 lite besteht ebenfalls aus Glas und ist für mich eines der Highlights des Geräts. Ich habe das Smartphone in der Farbe „Klein blue“, einem kräftigen Blauton, erhalten. Je nach Betrachtungswinkel wird das Licht unterschiedlich reflektiert und man erkennt interessante Strukturen auf der Glasrückseite. Damit hebt sich das P20 lite wohltuend vom Einheitsbrei der schwarz-grau-silbernen Smartphones ab.

Dualkamera, LED-Blitz, Fingerabdrucksensor

Dualkamera, LED-Blitz, Fingerabdrucksensor

Neben der Dualkamera mit LED-„Blitz“ befindet sich nur noch der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Smartphones.

Vorder- und Rückseite werden von einem Metallrahmen gehalten, der ebenfalls die blaue Farbe der Glasrückseite aufgreift.

Im Rahmen befindet sich auf linken Seite der (etwas fragile) Einschub für SIM- bzw. Speicherkarten, auf der rechten Seite die Wippe zum Einstellen der Lautstärke und der Ein-/Ausschalter, oben eine Mikrofonöffnung und an der Unterseite ein 3,5mm-Kopfhöreranschluss, ein USB-Type-C-Port, das Telefonmikrofon und der Lautsprecher.

DSCF9346Mit einer Größe von 148,6mm x 71,2mm x 7,4mm kann ich das P20 lite, auch mit meiner eher unterdurchschnittlich großen Männerhand, noch gut halten. Huawei hat sich bei dem 5,84″-Bildschirm für ein Seitenverhältnis von 19:9 entschieden – dadurch wirkt das P20 lite länglicher und passt, trotz des recht großen Displays, noch gut in die Handinnenfläche.
Den Ein-/Ausschalter und die Lautstärkewippe erreiche ich problemlos – entweder mit dem Daumen der rechten oder dem Zeigefinger der linken Hand. Der Fingerabdrucksensor auf der Rückseite ist perfekt platziert und mühelos mit dem Zeigefinger zu erreichen.

Insgesamt liegt das Huawei P20 lite sehr gut in der Hand. Das Gewicht von 145g wirkt angemessen. Die Verarbeitungsqualität ist insgesamt auf hohem Niveau. Alle Gehäuseteile schließen bündig ab und es gibt keine auffälligen Spaltmaße. Das Gehäuse wirkt wie aus einem Guß – ich konnte kein Wackeln oder Knarzen feststellen.
Die mechanischen Tasten auf der rechten Seite sitzen fest im Gehäuse und haben einen guten Druckpunkt.
Lediglich die Einfassung des Fingerabdrucksensors fühlt sich etwas scharfkantig an – ist dadurch aber auch gut ertastbar.

Display

Das 5,84″ große Display nimmt beinahe die gesamte Vorderseite des Geräts ein und löst mit FHD , also 2280×1080 Pixeln, auf. Die Bildschirmdarstellung wirkt außerordentlich scharf – einzelne Pixel kann ich bei einer Pixeldichte von etwa 432 ppi keinesfalls erkennen.
Die Farbdarstellung ist insgesamt stimmig und eher natürlich. In der Standardeinstellung wirkt die Farbtemperatur etwas kühl, aber das kann bei Bedarf angepasst werden.
Das Display weist eine recht gute Blickwinkelstabilität auf – bei schrägem Betrachtungswinkel dunkeln die Farben aber leicht ab.
Die Hintergrundbeleuchtung ist auch in heller Umgebung ausreichend. Bei direkter Sonneneinstrahlung lässt sich das Display allerdings nur noch mit großer Mühe ablesen. Die automatische Helligkeitsanpassung funktioniert zufriedenstellend und sorgt für sanfte Übergänge. Dabei wird das Display in sehr dunkler Umgebung auch ausreichend gedimmt. Insgesamt erfüllt die Bildschirmhelligkeit des P20 lite meine Erwartungen an ein Mittelklasse-Smartphone.

Die Notch am oberen Bildschirmrand sehe ich hauptsächlich als Designmerkmal. Der Zugewinn an nutzbarer Displayfläche ist zwar nett, aber bringt mir persönlich keinen entscheidenden Vorteil. Die zweigeteilte Darstellung der Benachrichtigungsleiste stört mich aber auch nicht.
Die Notch kann über eine Option in den Einstellungen dauerhaft „ausgeblendet“ werden. Dies geschieht dadurch, dass die Statusleiste dauerhaft mit schwarzem Hintergrund dargestellt wird. Da Huawei beim P20 lite ein LTPS IPS-Display mit Hintergrundbeleuchtung einsetzt, wirkt das „Ausblenden“ nicht ganz überzeugend. Der Schwarzwert des Displays reicht nicht aus, um den Bildschirminhalt nicht mehr von der physischen Aussparung unterscheiden zu können. Das Huawei P20 pro bekommt das, dank AMOLED-Display, deutlich besser hin.

Performance

Huawei hat das P20 lite mit einem HiSilicon Kirin 659 Octa-Core-Prozessor, einer Mali-T830 MP2-GPU und 4GB Arbeitsspeicher ausgestattet.
Damit ist das System insgesamt gut bedienbar und die Performance erscheint einem Mittelklasse-Smartphone durchaus angemessen. Beim Starten von Apps legt das P20 lite allerdings gelegentlich eine „Gedenksekunde“ ein und auch die Animationen der Benutzeroberfläche zeigen hin und wieder Ruckler. Generell sehe ich im Hinblick auf das Zusammenspiel von Android 8.0 und EMUI 8.0, der von Huawei eingesetzten Bedienoberfläche, noch einen gewissen Optimierungsbedarf.
Insgesamt reicht mir die Performance des Huawei P20 lite aber für alle alltäglichen Aufgaben aus.
Ich nutze mein Smartphone nicht zum Spielen, aber habe mehrere Casual-Games angetestet. Dafür reicht die Performance definitiv aus.

Das Huawei P20 lite ist mit 64GB internem Speicherplatz ausgestattet. Knapp 10GB davon werden allerdings bereits vom System belegt. Außerdem sind mehrere Apps (ebay, booking.com, netflix, Instagram und Facebook) vorinstalliert.
Der Speicher kann aber erfreulicherweise per microSD-Karte erweitert werden.

Software / Benutzeroberfläche

Im Gegensatz zu den höherpreisigen Modellen der Huawei P20-Serie, kommt das P20 lite noch mit Android 8.0 und EMUI 8.0 in den Handel. Ein Update auf die jeweiligen 8.1-Versionen ist derzeit nicht verfügbar.
Huaweis EMUI-Benutzeroberfläche wirkt in mancherlei Hinsicht wie eine Kombination von Android mit Elementen aus iOS. Mir persönlich gefällt „Vanilla“-Android, also eine Android-Version ohne herstellerspezifische Anpassungen der Benutzeroberfläche, deutlich besser.
Trotzdem komme ich mit EMUI zurecht und habe eigentlich keine schwerwiegenden Kritikpunkte. Ich vermute allerdings, dass sich die gefühlte Geschwindigkeit des Gerätes ohne die EMUI deutlich verbessern würde.

Akku und Laden

Das Huawei P20 lite ist, im Gegensatz zu seinen größeren Brüdern der P20-Serie, nur mit einer Akkukapazität von 3000mAh ausgestattet. In der Praxis komme ich damit, auch bei intensiverer Nutzung, sehr gut über den Tag. Mein Anwendungsszenario besteht dabei vor allem aus Messaging, E-Mail (Push), Twitter, (seltene) Telefonate, im Web browsen, Musik streamen, gelegentliche Navigation per Google Maps und Fotografieren.

Eine Laufzeit von zwei Tagen würde ich jedoch nur mit deutlichen Einschränkungen erreichen.
Erfreulicherweise ist das P20 lite Quick-Charge-fähig – das entsprechende 18W-Netzteil liegt bei. Damit konnte ich das Smartphone in 82 Minuten von 10% auf 100% aufladen. Wireless Charging, also das drahtlose Aufladen über entsprechende Induktionsladegeräte, wurde leider nicht implementiert.
Insgesamt reicht mir die Akkuleistung des P20 lite aus und ich bin zufrieden.

Kameras

Das P20 lite verfügt über insgesamt drei Kameras. Die Front- bzw. Selfiekamera löst mit 16 Megapixeln auf, bietet eine f/2.0-Blende und verzichtet auf einen Autofokus (Fixfokus).
Das Dualkamerasystem auf der Rückseite bietet einmal 16 Megapixel, mit Blende f/2.2 und Phasenautofokus, sowie 2 Megapixel zur Aufnahme von Tiefeninformationen für den Bokeh-/Portraitmodus. Eine LED zum Aufhellen des Motivs ist ebenfalls vorhanden.

Unter guten Bedingungen liefert die Hauptkamera ansehnliche, scharfe, farbrealistische und detailreiche Aufnahmen. Leider verschlechtert sich die Bildqualität bei schwierigen Lichtbedingungen, z.B. in schwach beleuchteten Innenräumen oder bei Dämmerung/Nacht im Freien, erheblich. Die Fotos weisen dann ein deutliches Bildrauschen auf, Details wirken verwaschen und die Farbdarstellung leidet. Hier müssen Abstriche gegenüber Top-Smartphones mit größerer Anfangsblende und besserem Sensor, z.b. auch dem Huawei P20 pro, in Kauf genommen werden.

Die zweite Kamera des P20 lite ermöglicht es, zusätzlich zum Foto auch Tiefeninformationen mit aufzunehmen und damit einen sogenannten Bokeh-Effekt zu errechnen. Dabei simuliert das Smartphone die Bildcharakteristik, die z.B. beim Fotografieren mit einer Spiegelreflexkamera und einem Objektiv mit großer Offenblende entsteht: das Subjekt wird scharf abgebildet und der Bildhintergrund verschwindet in Unschärfe.
In der Praxis funktioniert das beim P20 lite manchmal mit recht ansehnlichen Ergebnissen. Leider wird das Subjekt häufig nicht gut genug vom Hintergrund getrennt und die errechnete Unschärfe überlagert dann auch Teile des Gesichts oder die Haare. Hier hilft es, einen möglichst großen Abstand zum Hintergrund einzunehmen.
In der jetzigen Form macht es Spaß, mit dem Effekt herumzuspielen. Den Bildeindruck eines vollwertigen DSLR- oder Systemkamerasystems erreicht man jedoch häufig nicht.

Die Front- oder Selfiekamera liefert solide Ergebnisse bei ausreichender Beleuchtung, leidet aber auch unter der „Nachtschwäche“ der Rückseitenkamera. Insgesamt würde ich mir aber eine bessere Detailauflösung wünschen – die Fotos wirken manchmal zu „verwaschen“.
Neben dem Portrait-Modus – inklusive Verschönerungsfilter – steht auch ein AR-Objektiv-Modus (Augmented Reality) zur Verfügung. Hier kann man seine Selfies mit Hasenöhrchen und anderen Stickern bzw. Masken „verschönern“. Zur Auswahl stehen auch diverse Hintergründe – das eigene Gesicht wird dabei in einem Zeichenstil vor den jeweiligen Hintergrund montiert.

Insgesamt bietet die Kamera-App eine Vielzahl von Modi, deren detaillierte Beschreibung den Rahmen der Rezension sprengen würde. Für die Hauptkamera stehen etwa auch ein Profi-Modus mit vielfältigen Einstellmöglichkeiten, ein Panorama-Modus, Nachtmodus u.s.w. zur Verfügung.

Ich möchte aber noch auf die Video-Fähigkeiten des Huawei P20 lite eingehen. Front- und Hauptkamera erlauben maximal FullHD-Aufnahmen im 16:9-Format; 4K-Auflösung ist leider nicht verfügbar.
Die Qualität der Full-HD-Videos ist annehmbar, leidet aber darunter, dass das Huawei P20 lite nicht über eine Bildstabilisierung verfügt. Das Nachlassen der Bildqualität bei wenig Licht macht sich auch in Videos bemerkbar.
Für gelegentliches Filmen reicht es aus, aber im Vergleich zu Top-Smartphones sind deutliche Kompromisse erkennbar.

Audio

Rechts an der Gehäuseunterseite befindet sich ein Monolautsprecher. Den Klang würde ich als durchschnittlich und etwas blechern beschreiben. Die Lautstärke reicht zum Hören von Hörbüchern, zum Spielen o.ä aus. Eine Party kann man damit jedoch nicht beschallen.
Wenn man das Smartphone im Querformat hält muss man darauf achten, den Lautsprecher nicht zu verdecken.
Insgesamt ist mir persönlich der Lautsprecher aber vollkommen unwichtig, da ich Smartphones stets stummgeschaltet verwende und ansonsten Kopfhörer oder Bluetooth-Lautsprecher einsetze.

Zum Anschluss kabelgebundener Kopfhörer steht eine 3,5mm-Klinkenbuchse an der Geräteunterseite zur Verfügung. Ich bin nicht audiophil, daher beschränke ich mich darauf, dem P20 lite eine zufriedenstellende Wiedergabequalität zu bescheinigen. Allerdings finde ich die Maximallautstärke etwas knapp bemessen. Zwar erreiche ich mit meinen Kopfhörern eine angenehme Lautstärke, aber dafür muss ich den Lautstärkeregler schon in das letzte Viertel der Skala bewegen. Bei anderen Smartphones in meinem Haushalt befände ich mich damit im Lautstärkebereich „Hörsturz“.

Das Huawei 20 lite verfügt über einen NFC-Chip, der auf der Rückseite im Bereich oberhalb des Fingerabdrucksensors verbaut ist. Geeignete Bluetooth-Kopfhörer und -lautsprecher lassen sich sehr einfach durch Annähern koppeln.
Als Übertragungsstandards stehen BT 4.2 (mit Bluetooth Low Energy), aptX und aptX HD zu Verfügung.
Das Koppeln funktionierte bei mir mit verschiedenen Sony-Kopfhörern, Bluetooth-Boxen und auch Apple Airpods (nicht per NFC) einfach und problemlos. Bei der Bluetooth-Reichweite gibt es keine Beanstandungen. Ich kann mich in meiner gesamten Wohnung ungehindert bewegen – Störungen oder Aussetzer traten zu keiner Zeit auf.

Empfang und Sprachqualität

Die Empfangsqualität bewegt sich im LTE- und im 2G-Netz auf einem guten Niveau. Hier konnte ich kaum Unterschiede zu meinem Haupt-Smartphone feststellen. Auffälligkeiten, wie z.B. Verbindungsabbrüche, langsame Datenraten o.ä. traten bisher nicht auf.
Die Sprachqualität bewegt sich in einem zufriedenstellenden Rahmen. Mein Gesprächspartner ist für mich gut zu verstehen und die Gegenseite hat mir auch eine durchaus akzeptable Übertragungsqualität bestätigt.

Anschlüsse, Ausstattung, weitere Features

Das Huawei P20 lite verfügt über einen Hybrid-Slot, der entweder zwei Nano-SIMs (nur beim Dual-SIM-Gerät) oder eine Nano-SIM und eine microSD-Speicherkarte aufnimmt. Der Speicherplatz des Smartphones kann laut Datenblatt des Herstellers um bis zu 256GB erweitert werden.

Der USB Type-C-Anschluss (USB 2.0) des P20 lite wird zum Aufladen verwendet und beherrscht darüberhinaus MTP, Tethering, Power Delivery und OTG. Ich habe testweise den SanDisk Extreme Pro UHS-II SD-Speicherkartenleser direkt an das P20 lite angeschlossen. Dieser wird über das Smartphone mit Strom versorgt und ich konnte so auf die SD-Karte zugreifen und Fotos meiner Systemkamera ansehen. Eine Samsung T3 SSD konnte ich ebenfalls problemlos direkt per USB-Type-C-Kabel mit dem P20 lite verbinden. Die Übertragungsraten bewegen sich leider nicht auf Top-Niveau. Das Kopieren von 7,25 GB RAW-Fotos von der Speicherkarte auf den internen Speicher war in 5 Minuten und 28 Sekunden erledigt. Zum Vergleich: bei einem aktuellen MacBook 13″ dauerte der Vorgang 1:32 Minuten.

Zum Entsperren des Smartphones steht u.a. ein Fingerabdrucksensor auf der Rückseite des Geräts zur Verfügung. Die Erkennung hinterlegter Fingerabdrücke erfolgt zuverlässig und in Sekundenbruchteilen. Die Fingerabdrucksensoren von Huawei halte ich für die derzeit besten auf dem gesamten Smartphone-Markt und der des P20 lite ist keine Ausnahme.

Natürlich kann man zur Sicherung des Smartphones auch eine PIN oder ein Entsperrmuster verwenden. Interessanter finde ich jedoch die ebenfalls verfügbare Option „Face Unlock“. Hierbei wird das Smartphone entsperrt, in dem man sein Gesicht vor die Frontkamera hält. Analog zur Entsperrung per Fingerabdruck muss man sein Gesicht zunächst registrieren. Huawei weist jedoch darauf hin, dass Face Unlock nicht die gleiche Sicherheit bietet wie die Fingerabdruckmethode.
Bei meinem Test erkannte mich Face Unlock jedesmal wenn sich mein Gesicht im Sichtbereich der Frontkamera befand. Beliebige andere Personen wurden nicht akzeptiert und auch ein schnell ausgedrucktes Foto von mir reichte nicht aus, um das Gerät zu täuschen.
Ich bin mir aber sicher, dass man mit etwas mehr Aufwand Face Unlock durchaus überlisten könnte. Im Gegensatz zu FaceID, der Technik, die Apple beim iPhone X verwendet, findet bei Huawei ja auch keine dreidimensionale Abtastung des Gesichts statt.
Bei dunkleren Lichtverhältnissen dauert das Entsperren etwas länger, funktioniert meist aber dennoch.

Eine dezente Benachrichtigungs-LED oberhalb der Notch informiert über eingehende Nachrichten. Leider kann die LED nicht individuell konfiguriert werden.

Das P20 lite ist leider nicht IP-zertifiziert und bietet keinen besonderen Schutz gegen das Eindringen von Feuchtigkeit oder Staub.

Fazit

tl; dr.:
Ich halte das Huawei P20 lite für ein durchaus gelungenes Mittelklasse-Smartphone. Es spricht besonders Interessenten an, die ein Smartphone mit einem aktuellen Flagschiff-Design zu einem deutlich niedrigeren Preis erwerben möchten. Die preisbedingten Kompromisse sind spürbar, bewegen sich insgesamt aber in einem vertretbaren Rahmen. Anwender, die nicht in allen Bereichen absolute Topleistungen erwarten, dürften mit dem Gesamtpaket des P20 lite sehr zufrieden sein.
Die unverbindliche Preisempfehlung von 369,- € erscheint mir etwas zu hoch angesetzt. Wenn sich der Marktpreis in den kommenden Monaten aber den 300€ annähert, halte ich das Huawei P20 lite für ein attraktives Angebot.
Ich persönliche würde lieber zum Huawei P20 pro greifen, nicht zuletzt weil mich die innovative State-of-the-Art Kameratechnik sehr reizt 😉

Positiv:

  • ansprechendes Design
  • gute Verarbeitung
  • Gesamtpaket stimmig
  • großes und scharfes Display
  • gute Kamera bei Tageslichtbedingungen
  • Speicher per microSD-Karte erweiterbar
  • Kopfhöreranschluss vorhanden
  • USB Type-C-Anschluss und Quick Charge
  • sehr guter Fingerabdrucksensor
  • Benachrichtigungs-LED vorhanden

Neutral:

  • Performance könnte besser sein
  • Huawei-Benutzeroberfläche EMUI gewöhnungsbedürftig
  • Videos maximal in FullHD-Auflösung

Negativ:

  • Bildqualität bei wenig Licht
  • keine Bildstabilisierung
  • keine IP-Zertifizierung/kein Schutz vor Staub und Feuchtigkeit
  • USB Type-C-Anschluss nur mit USB2.0-Geschwindigkeit
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Erfahrungsbericht AEG Allergy Kit (AKIT15)‡

‡ Das Erweiterungs-Kit wurde mir für diesen Test kostenlos von Electrolux überlassen. Ich bemühe mich in diesem Erfahrungsbericht um eine unvoreingenommene und ehrliche  Einschätzung.

Insgesamt ist das AEG AKIT15 eine sinnvolle Ergänzung zum AEG ergorapido CX7 (und rapido HX). Die Aufsatzdüsen sind für den jeweiligen Einsatzzweck geeignet und erleichtern die Handhabung des Staubsaugers. Die Qualität der Aufsätze ist in Ordnung – Verarbeitungsmängel gibt es keine.

DSCF9093In meinem letzten Blogpost hatte ich mich bereits eingehend mit dem AEG CX7 2-in-1-Akku-Staubsauger beschäftigt. Zur Erweiterung des Staubsaugers werden diverse Zubehörteile und -sets angeboten. Ich möchte hier meine Erfahrungen mit dem AEG AKIT15 Allergy Kit für ergorapido CX7 & rapido HX6 wiedergeben.

Lieferumfang

Das Set wird in einer transparenten Kunststoffbox angeboten, die später auch zur Aufbewahrung des Zubehörs weiter verwendet werden kann. Zum Lieferumfang gehören eine lange Fugendüse, eine Matratzen- und Polsterdüse BED PRO MINI, eine schonende Oberflächenbürste und ein Adapter zur Verwendung des Zubehörs am AEG rapido HX6.

Beschreibung und Erfahrungen

Fugendüse

Die Düse verlängert den AEG CX7 um ca. 30cm. An ihrer Spitze befindet sich eine abgeschrägte, rechteckige Saugöffnung von ca. 2,5cm*1cm Größe.
Die Fugendüse eignet sich gut, um Staub von Fußleisten zu entfernen oder um schlechter erreichbare Stellen zu reinigen.
DSCF9104Allerdings ist der Aktionsradius bei engen Zwischenräumen eingeschränkt. Beispielsweise befindet sich zwischen einem Bücherregal in meiner Wohnung und der Wand ein etwa 5cm breiter Zwischenraum. Hier gelingt es mir mit der Fugendüse nur, den vorderen Bereich zu saugen. In diesem Fall würde sich sich die zusätzliche Verwendung eines Saugschlauches anbieten. Leider befindet sich dieser aber nicht im Lieferumfang des AEG AKIT15. Bei Bedarf kann man ihn als Bestandteil des AKIT360 oder AKIT360 erwerben.
Insgesamt finde ich die Fugendüse aber durchaus nützlich. Ich verwende sie zum Abstauben der Fußleisten und Zimmerecken.

Matratzendüse BED PRO MINI

Dieser Aufsatz ist zum Entfernen von Staub und Schwebeteilchen auf Betten und Polstermöbeln gedacht.
Er besteht aus einer ca. 16cm breiten Kunststoffröhre mit schmalen Rädern an beiden Enden.
An der Unterseite befindet sich eine 11,5cm x 1cm große Saugöffnung, die an den Längsseiten mit kleinen Textil-„Borsten“ versehen ist.
Die Handhabung gestaltet sich sehr einfach. Man steckt den Aufsatz in den Ergorapido CX7 und fährt dann die Oberfläche der Matratze oder des Polstermöbels ab. Die Rollen sorgen dafür, dass man sich nicht am Untergrund festsaugt. Allerdings sind diese sehr einfach ausgeführt: sie bestehen aus Hartkunststoff und sind schlecht gelagert. Beim Abrollen kratzt hier Kunststoff auf Kunststoff und die Rollen drehen sich nicht immer mit. Es gibt also durchaus noch Optimierungspotential.
DSCF9106Insgesamt erfüllt die BED PRO MINI aber dennoch ihre Funktion. Größere Polsterflächen lassen sich einfach und schnell absaugen und ich habe dabei durchaus den Eindruck, dass die Staubbelastung merklich reduziert wird. Für Ecken und Polsterritzen muss man aber auf eine Fugendüse zurückgreifen, da die BED PRO MINI eher für die Fläche ausgelegt ist.

Schonende Oberflächenbürste

Die Oberflächenbürste ist etwa 20cm lang und 4cm breit. Der gesamte Außenrand ist mit schrägen Kunststoffborsten versehen, die ein sanftes Abstauben von empfindlichen Oberflächen ermöglichen sollen. Die Unterseite ist mit kurzen, samtartigen Borsten abgepolstert. So wird verhindert, dass harte Kunststoffteile mit dem abzustaubenden Objekt direkt in Berührung kommen.

Ich verwende die Oberflächenbürste zum Entfernen von Staub auf Bilderrahmen, Leinwandbildern und Doppel-Rollos.
DSCF9098Gerade die Rollos lassen sich mit herkömmlichen Düsen nur schwer absaugen. Entweder ist die Saugkraft zu stark oder der Kunststoff der Düse reibt sich auf das empfindliche Material des Rollos ab. Mit der schonenden Oberflächendüse gelingt mir das jetzt aber problemlos.
Da es nur zwei kleine Saugöffnungen an der Unterseite der Düse gibt, würde ich sie eher für das regelmäßig Abstauben verwenden. Bei bereits starker Staubauflagerung könnte die Saugkraft zu gering sein.

Fazit

DSCF9093Insgesamt bietet das AEG AKIT15 eine sinnvolle Ergänzung zum AEG ergorapido CX7 (und rapido HX). Die Aufsatzdüsen sind geeignet für den jeweiligen Einsatzzweck und erleichtern die Handhabung des Staubsaugers.
Die Qualität der Aufsätze ist insgesamt vollkommen in Ordnung. Sie sind sauber verarbeitet und der verwendete Kunststoff wirkt durchaus robust.
Lediglich die einfache Konstruktion der BED PRO MINI wäre in meinen Augen noch verbesserungswürdig.
Leider wird bei diesem Set kein Saugschlauch mitgeliefert. Die Fugendüse ist daher in ihrer Einsetzbarkeit eingeschränkt. Um für alle Einsatzzwecke des AEG CX7 gerüstet zu sein, muss man offenbar mehrere Erweiterungs-Kits erwerben.
Die Verpackung des Kits eignet sich wunderbar auch zum Aufbewahren der Aufsätze.

Erfahrungsbericht AEG CX7-2-35FFP

AEG CX7-2-35FFP 2in1 Akku-Handstaubsauger‡

AEG CX7 in der Ladestation

AEG CX7 in der Ladestation

‡ Der Staubsauger wurde mir für diesen Test kostenlos von Electrolux überlassen. Ich bemühe mich in diesem Erfahrungsbericht um eine unvoreingenommene und ehrliche  Einschätzung.

 

Der AEG CX7-2-35FFP ist ein empfehlenswerter, beutelloser 2-in-1-Akkustaubsauger. Er besticht durch eine einfache Handhabung, flexible Einsatzmöglichkeiten und insgesamt gute Saugleistung. Das Gerät ist stets einsatzbereit und eignet sich daher auch zur Beseitigung von Missgeschicken zwischendurch. Kleinere Schwächen können den positiven Gesamteindruck nicht trüben.

Das Gerät – Features

Der CX7-35FFP ist ein beutelloser 2-in-1-Akku-Staubsauger. Er ermöglicht die gründliche Reinigung von Bodenbelägen mit einer Elektro-Saugbürste. Darüberhinaus kann man den Handstaubsauger entnehmen und separat einsetzen. Für unterschiedliche Einsatzzwecke sind weitere Saugaufsätze als Zubehör erhältlich.
Laut Hersteller bietet der „Li-Power-Akku“ eine Laufzeit von bis zu 35 Minuten im leistungsreduzierten Eco-Modus bzw. 14 Minuten bei voller Leistung.
Ein Zyklonfiltersystem macht Staubsaugerbeutel überflüssig und soll für gleichbleibende Saugleistung sorgen.
Der Bodensauger kann freistehend abgestellt werden und beleuchtet den Saugbereich mit 4 LEDs.

Lieferumfang

Lieferumfang AEG CX7

Lieferumfang AEG CX7

Zum Lieferumfang gehören der teilzerlegte Bodenstaubsauger mit bereits eingesetztem Handsauger inkl. Filter, eine Befestigungsschraube, die Ladestation (2 Teile) mit Netzteil, eine Fugendüse und ein Bürstenaufsatz zum Abstauben, Garantiebedingungen und eine Kurzanleitung.

Inbetriebnahme

Zum platzsparenden Transport wird der Staubsauger teilzerlegt geliefert. Vor dem ersten Einsatz muss man lediglich den Handgriff auf den Staubsaugerkorpus aufstecken und mit einer Schraube fixieren. Dazu wird ein Schraubendreher benötigt, der sich nicht im Lieferumfang befindet.


Auch die Ladestation wird in zwei Teilen geliefert. Hier genügt einfaches Ineinanderstecken. Die Station wird über ein kleines Netzteil mit Strom versorgt. Leider ist das Kabel fest mit dem Gehäuse verbunden – ein einfacher Austausch bei einem Defekt des Kabels oder des Netzteils ist also nicht möglich.
Sollte das Kabel zu lang sein, kann man dieses unter der Station aufwickeln. In der Station ist ein Platz für Zubehör vorgesehen. Dort befindet sich eine Fugendüse und ein Bürstenaufsatz zum Abstauben.

Vor dem ersten Einsatz des Staubsaugers empfiehlt die Bedienungsanleitung, das Gerät 24 Stunden aufzuladen. Dazu hängt man den Staubsauger einfach in die freistehende Ladestation. Der Ladevorgang wird über eine beleuchtete Segmentanzeige auf der Vorderseite des Handgeräts angezeigt.
Mein Gerät signalisierte bereits nach rund vier Stunden einen vollen Ladezustand. Ich habe den Staubsauger dennoch bis zum nächsten Tag in der Station belassen.

Handhabung

Für mich persönlich sind bei der Auswahl eines Staubsaugers vor allem zwei Aspekte relevant: die Saugleistung und eine einfache Handhabung.
Die Funktion und das Reinigungsergebnis des AEG CX7-2 werde ich im nächsten Abschnitt näher erörtern. Zunächst möchte ich auf die Handhabung des Staubsaugers eingehen. Selbst ein saugstarkes Gerät kann sich als ungeeignet erweisen, wenn es schwer und unhandlich ist, so dass ich es nur ungern (und daher selten) einsetze.

Saugen

Staubsauger in Aktion

Staubsauger in Aktion

Der AEG CX7-2 besitzt als Akku-Staubsauger bereits einen entscheidenden Vorteil – er saugt kabellos. Bei meinem bisherigen kabelgebundenen Bodenstaubsauger funktionierte der Kabelaufrollmechanismus nie zuverlässig, das Kabel war zu kurz und ständig im Weg.
Das Saugen mit dem CX7 gelingt dagegen absolut stressfrei. Den Sauger aus der Ladestation nehmen, einschalten und saugen. Der Aktionsradius wird weder durch ein Kabel, noch durch einen Saugschlauch eingeschränkt.

Der Handgriff des Bodenstaubsaugers ist leider nicht höhenverstellbar. Bei groß-gewachsenen Nutzern könnte das zu Problemen bei der Handhabung führen. Mit meiner Größe von 1,75m komme ich jedoch gut mit dem CX7 zu recht.
Der Griff liegt gut in der Hand, die Taster zum Ein- und Ausschalten des Geräts, sowie zum Aktivieren des Eco-Modus, lassen sich gut erreichen. Beim Einschalten saugt das Gerät mit voller Leistung. Ein Druck auf die Eco-Taste reduziert die Saugleistung und verlängert die Laufzeit.

Beim Einsatz des CX7-2 als Bodenstaubsauger rollt das Gerät leichtgängig auf zwei Gummirollen unterhalb der Bodendüse über den Untergrund. Durch leichtes Drehen des Handgriffs kann man die Bodendüse leicht um bis zu 90° nach links bzw. rechts verschwenken. Auf diese Weise erreiche ich auch Nischen und Zimmerecken gut. Hindernisse lassen sich ebenfalls leicht umfahren.
Allerdings wirkt der Schwenkmechanismus auf mich etwas zu leichtgängig. Da sich das gesamte Gewicht des Staubsaugers auf einer Achse von Handgriff zu Bodendüse befindet, würde mir hier ein etwas steiferes Gelenk besser gefallen.
IMG_2799An der Vorderseite der Bodendüse beleuchten vier weiße LEDs den „Fahrtweg“ des Bodenstaubsaugers. Diese Lichtquelle reicht aus, um „Wollmäuse“ unter dem Bett aufzuspüren. Für eine Beurteilung des Saugergebnisses in einem dunkleren Raum hingegen nicht.

Insgesamt bin ich zufrieden mit der Handhabung des CX7 beim Saugen von verschiedenen Bodenbelägen. Sowohl auf Teppich als auch auf Hartboden, in meinem Fall Laminat und Fliesen, rollt das Gerät gut und lässt sich ohne größere Anstrengungen bewegen. Fransen an Läufern bereiten der elektrischen Bodenbürste allerdings prinzipbedingt Probleme. Diese werde aufgewickelt und blockieren zeitweise den Motor. Erst nach dem manuellen Herausziehen der Fransen kann der Saugvorgang fortgesetzt werden.

Saugen mit Handgerät und Fugendüse

Saugen mit Handgerät und Fugendüse

Da es sich beim CX7-2 um ein 2-in-1-Gerät handelt, kann man den Akku-Handsauger auch separat verwenden. Ein Druck auf den Entriegelungsknopf genügt, um den Handsauger aus dem Bodenstaubsauger zu entnehmen. Der Handsauger wirkt zunächst recht groß und man bemerkt auch das Gewicht von etwa einem Kilogramm.
Der Griff liegt jedoch gut in der Hand und man erreicht den Taster zum Ein-/Ausschalten problemlos.

Saugen mit Handgerät und Fugendüse

Saugen mit Handgerät und Fugendüse

Wenn man den Handsauger ohne einen Aufsatz verwendet, kann man den Saugbereich leider nur schlecht einsehen. Mit einem Aufsatz, z.B. der Fugendüse, ist das kein Problem.

Laden

Der Ladezustand wird am Handsauger über eine LED-Anzeige mit drei Segmenten einfach nachvollziehbar dargestellt. Drei beleuchtete Segmente des Akkusymbols zeigen eine Restkapazität von 75%-100% an, zwei Segmente 50%-75%, ein Segment 25%-50% und ein blinkendes Segment signalisiert, dass der CX7 aufgeladen werden muss.
DSC00675Das Verwenden der Ladestation ist sehr unkompliziert. Man hängt den Bodensauger einfach mit einer Aufnahme an der Rückseite in die Halterung der Station ein. Der Sauger wird dann über Kontakte auf der Rückseite geladen.
Der Ladevorgang wird ebenfalls auf der Segmentanzeige dargestellt. Bei geladenem Akku leuchten alle drei Segmente ca. einmal in der Minute für eine Sekunde auf. Leider ist dieses Anzeige sehr hell und lässt sich auch nicht abschalten. Da man eine Steckdose in der Nähe benötigt und mir kein separater Abstellraum zur Verfügung steht, habe ich die Ladestation derzeit im Schlafzimmer aufgestellt. Die Ladezustandsanzeige erhellt bei Dunkelheit leider den gesamten Raum. Abhilfe schafft nur das Abkleben mit dunklem Isolierband. Eine intelligentere Ladeanzeige wäre wünschenswert. Diese könnte sich etwa 5 Minuten nach Erreichen von 100% abschalten und erst bei einem Tastendruck wieder den Akkustand anzeigen.

Akkulaufzeit

In meiner 50m² Singlewohnung reicht ein vollgeladener Akku aus, um im Eco-Modus den gesamten Boden zu saugen.
Bei voller Saugleistung ist es möglich mehrere Läufer, Fußmatten und einen schmalen Hausflur intensiv zu reinigen.
Eine genauere Aussage darüber, ob die versprochenen 35 Minuten Laufzeit im Eco-Modus und 14 Minuten im Power-Modus erreicht werden, möchte ich erst nach dem Durchlaufen einiger Lade-/Entlade-Zyklen treffen.

Leeren und Reinigen

DSC00689Der AEG CX7-2 ist ein beutelloser Staubsauger, der auf ein Zyklonfiltersystem setzt. Zum Entnehmen des Staubbehälters löst man die Verriegelung durch Drücken zweier Tasten im vorderen Bereich. Durch Druck auf zwei weitere Entriegelungstasten kann man den Filter aus dem Behälter herausnehmen. Zur schnellen Reinigung reicht es, den Behälter über dem Mülleimer auszuschütten und den Filter vom Staub zu befreien.
DSC00690Leider verbleibt viel Staub in den feinen Lamellen des Filters. Daher sollte regelmäßig eine vorsichtige Nassreinigung unter lauwarmem Wasser vorgenommen werden. Danach muss der Filter allerdings gründlich getrocknet werden. Mit dem Staubsaugen kann erst nach vollständiger Trocknung aller Teile (etwa 12 Stunden) fortgefahren werden.

Der Staubbehälter lädt sich leider elektrostatisch auf, was dazu führt, dass viel Schmutz daran haften bleibt. Hier erscheint mir eine regelmäßige Nassreinigung ebenfalls sinnvoll.
Das Leeren des Behälters sorgt für eine gewisse Staubentwicklung. Wenn man empfindlich auf Staub reagiert, sollte man dies draußen über der Mülltonne vornehmen.

Die elektrische Bürstenrolle muss gelegentlich von Haaren und Fäden gereinigt werden, die sich beim Saugen um die Rolle gewickelt haben. Dazu bietet mein Modell des AEG CX7-2 die BRUSHROLLCLEAN-Funktion. Zum Verwenden dieser Funktion stellt man den eingeschalteten Bodenstaubsauger auf eine stabile Fläche und betätigt den entsprechenden Fußschalter für etwa 5 Sekunden. Dabei werden Fasern und Haare, unter deutlicher Geräuschentwicklung, zerschnitten und aufgesaugt.

BRUSHROLLCLEAN funktionierte in meinem Test erstaunlich gut. Die Bürstenrolle war, nach einer Feier mit Dutzenden Gästen im Haus und anschließendem Saugen des Hausflures, mit zahlreichen Haaren und Fäden umwickelt. Mit Hilfe der BRUSHROLLCLEAN-Funktion konnte die Bürstenrolle komplett befreit werden. Bei hartnäckigeren Verschmutzungen kann die Rolle aber auch einfach ausgebaut und manuell gereinigt werden.

Insgesamt ist das Leeren und Reinigen des CX7 recht einfach zu erledigen und nicht extrem aufwändig. Allerdings empfinde ich das Wechseln eines Beutels bei einem herkömmlichen Staubsauger als etwas komfortabler und weniger staubig. Hier sollte man aber den Saugkraftverlust bei vollem Beutel und die Zusatzkosten berücksichtigen.

Material und Verarbeitung:

Sowohl der Handsauger als auch der Bodensauger sind vorwiegend aus Kunststoff gefertigt. Die Verarbeitung ist insgesamt ordentlich und wirkt recht solide. In Bezug auf die Haltbarkeit des Gerätes habe ich bisher keine Bedenken. Lediglich der Filter wirkt recht fragil (ist aber als Ersatzteil erhältlich).

Reinigungsleistung / Saugergebnis

Im folgenden Abschnitt beschreibe ich zunächst meine Erfahrungen in Bezug auf die Reinigungsleistung des CX7. Dabei muss zwischen dem Einsatz als Bodensauger mit elektrischer Bürste und dem als Handstaubsauger unterschieden werden. Hier sind unterschiedliche Reinigungsergebnisse zu erwarten.
Meine subjektiven Eindrücke ergänze ich durch einen kleinen Versuchsaufbau mit quantifizierbaren Resultaten.

Versuchsaufbau:

Hierzu verwende ich jeweils 50g Sand, den ich auf einem 0,25m² großen Bereich eines kurzflorigen Teppichs verteile. Der Bereich wird anschließend mit einem zuvor geleerten und gereinigten Staubsauger abgesaugt. Der Inhalt des Staubbehälters wird dann gewogen.

Bodensauger mit elektrischer Bürstenrolle

Subjektiver Eindruck

Die elektrische Bürstenrolle löst Staub, Sand, kleinere Steinchen, Haare u.ä. leicht aus Teppichen. Die Saugkraft des CX7 reicht aus, um diese Verunreinigungen weitgehend rückstandsfrei aufzunehmen. Auf Hartböden werden Verunreinigungen ebenfalls gut aufgenommen und nicht weiter verteilt.
In meiner Wohnung habe ich dies auf kurzflorigen Läufern, Fußabtretern, sowie auf Laminat- und Fliesenboden getestet. Das Reinigungsergebnis ist zufriedenstellend.
Im stark beanspruchten Hausflur, der mit Sisal-Teppichfliesen ausgelegt ist, werden auch grober Schmutz, Haare und kleine Steinchen entfernt.

Versuchsauswertung

DSCF9087Der Bodensauger mit elektrischer Bürste nimmt beim zweifachen Abfahren des Testareals (Längs- und Querrichtung) mindestens 49g des Sandes auf. Vermutlich wird sogar annähernd die komplette Menge aufgesaugt. Leider ließ sich das nicht genauer ermitteln, da der feine Sand aufgrund der elektrostatischen Aufladung des Staubsaugergehäuses innen und außen an der Bodendüse, am Gehäuse, im Filter und am Staubbehälter haftete. Es war anschließend eine intensive Reinigung des Gerätes inkl. Nassreinigung des Filters erforderlich.
DSCF9074Den Eco-Modus konnte ich aus diesem Grund leider nicht mehr zeitnah testen.

Handstaubsauger

Subjektiver Eindruck

Das Reinigungsergebnis fällt insgesamt schlechter aus, da die Unterstützung durch die elektrische Bürstenrolle hier fehlt. Zumindest ist es erforderlich, deutlich öfter dieselbe Stelle abzufahren, um ein ansprechendes Ergebnis zu erzielen. Die Saugleistung reicht ohne weiteres Zubehör aber aus, um Gegenstände abzustauben und festen Schmutz aufzusaugen. Krümel am Frühstückstisch sind schnell beseitigt.
Mit geeignetem Zubehör sollte sich die Reinigungsleistung verbessern lassen.

Versuchsauswertung

DSCF9075Nach mehreren Minuten wiederholtem, intensiven Absaugen des Testareals lassen sich 47g Sand auswiegen.

Fazit: Reinigungsleistung

Insgesamt bewerte ich die Reinigungsleistung als zufriedenstellend bis gut. In meinem tierfreien Single-Haushalt ist der CX7 allen Anforderungen gewachsen und ich habe nach dem Saugen, besonders bei Benutzung der elektrischen Bodenbürste, ein sauberes Gefühl.

Fazit

positiv

  • gute Reinigungsleistung mit elektrischer Bodenbürste
  • Li-Akku: schnelles Laden, recht lange Laufzeit, kein Memory-Effekt
  • schnell einsatzbereit
  • Vielseitigkeit auch in Verbindung mit weiterem Zubehör
  • einfache Handhabung
  • beutellos
  • BRUSHROLLCLEAN-Funktion

neutral

  • Geräuschentwicklung: deutlich bemerkbar aber nicht nervtötend
  • Saugergebnis des Handsaugers ohne Zubehör
  • Schwenkgelenk sehr leichtgängig

negativ

  • Reinigungsaufwand für Staubauffangbehälter und Filter
  • elektrostatische Aufladung des Gehäuses
  • Handstaubsauger recht unhandlich
  • Akku-Ladestandsanzeige sehr hell und nicht abschaltbar

Der AEG CX7-2-35FFP ist ein empfehlenswerter, beutelloser 2-in-1-Akkustaubsauger. Er besticht durch eine einfache Handhabung, flexible Einsatzmöglichkeiten und insgesamt gute Saugleistung. Das Gerät ist stets einsatzbereit und eignet sich daher auch zur Beseitigung kleiner Missgeschicke zwischendurch. Kleinere Schwächen können den positiven Gesamteindruck nicht trüben.

Erfahrungsbericht Braun Series 9 9290cc

Lieferumfang und erster Eindruck

lieferumfangDer Karton des Braun Series 9 9290cc enthält den Rasierer ein Reiseetui, ein Reinigungsbürstchen, die Reinigungsstation inklusive einer Reinigungskartusche, das Netzteil und eine Bedienungsanleitung.

Der Rasierer wirkt, besonders auf Produktfotos und direkt nach dem Auspacken, sehr ansprechend und modern. Die Farbgebung in silber und schwarz mit zusätzlichen chromfarbenen Metallakzenten, sowie das blau beleuchtete Status-Display sorgen für einen technischen und hochwertigen Look.
Leider wird Braun dem Anspruch an einen Premiumrasierer bei der Materialwahl nicht vollständig gerecht. Eingesetzt werden hier hauptsächlich Kunststoffelemente, die zwar keineswegs billig wirken, aber andererseits auch keinen besonders hochwertigen haptischen Eindruck erzeugen. Berücksichtigt man die unverbindliche Preisempfehlung für die Series 9 Rasierer, so würde ich eher ein Metallgehäuse erwarten.
Die chromfarbenen Elemente erweisen sich leider als „Fingerabdruckmagnete“. Diese Designentscheidung sieht auf den Produktfotos definitiv besser aus als im praktischen Einsatz.

Series9_freigestelltInsgesamt habe ich an der Verarbeitungsqualität des Braun Series 9 aber nichts auszusetzen. Das Gehäuse hinterlässt einen soliden Eindruck und liegt, trotz des geringen Gewichtes, gut in der Hand. Die Gummierung an den Seiten und auf der Rückseite des Gerätes sorgt für eine hohe Griffigkeit auch beim Einsatz unter der Dusche. Alle Bedienelemente lassen sich gut betätigen, der Ein- und Ausschalter hat einen definierten Druckpunkt.

Die Reinigungsstation wirkt ansprechend und passt optisch gut zum Series 9 Rasierer. Das Gehäuse besteht aus schwarzem Kunststoff. Ober- und Unterteil setzen sich durch eine Hochglanzoptik vom mattierten Mittelteil ab. Der Ein- und Ausschalter ist gut erreichbar auf der Oberseite platziert. Zur Inbetriebnahme muss das Ladekabel an der Geräterückseite eingesteckt werden. Die mitgelieferte Reinigungskartusche wird, gemäß den Anweisungen in der Bedienungsanleitung, eingesetzt. Nach dem Verbinden mit dem Stromnetz ist die Station einsatzbereit.

Das mitgelieferte Reinigungsbürstchen ist zum trockenen Reinigen des Scherkopfes vollkommen ausreichend. Das Reiseetui besteht aus Nylongewebe und ist von einfacher Qualität. Bei anderen Ausstattungsvarianten zählt ein Reiseetui in Lederoptik zum Lieferumfang, das deutlich hochwertiger wirkt. Insgesamt schützt das beiliegende Etui den Rasierer aber vor Kratzern und Stößen und erfüllt somit seinen Zweck.

Der Rasierer

Zunächst möchte ich einmal wiedergeben, mit welchen Eigenschaften und Ausstattungsmerkmalen Braun den Series 9 Rasierer bewirbt.

Alle Series 9 Modelle sind wasserdicht (bis zu 5 Meter) und können als Wet&Dry-Modelle auch mit Rasierschaum oder -gel benutzt werden. Dem Einsatz unter der Dusche steht, genau wie der Reinigung unter fließendem Wasser, nichts im Wege.
Der Präzisionstrimmer ermöglicht exaktes Trimmen von Koteletten und Bart.
Informationen über Batterie- und Reinigungsstatus, sowie zur Reisesicherung werden auf dem LED-Display angezeigt. Der Li-Ionen-Akku kann in einer Stunde voll aufgeladen werden und ermöglicht dann 50 Minuten kabelloses Rasieren. Schon eine Ladezeit von 5 Minuten reicht für eine Rasur.

series9_scherkopfAls besonderes Feature der Series 9 – Rasierer ist der flexible SyncroSonic Scherkopf mit vier beweglichen Scherelementen zu nennen.
Der Scherkopf ist insgesamt um 40° schwenkbar und die einzelnen Scherelemente sind unabhängig voneinander beweglich gelagert. Dadurch soll sich der Scherkopf den Gesichtskonturen optimal anpassen und stets einen nahen Hautkontakt herstellen.
Durch das 4-fach Schersystem sollen bereits in einem Zug mehr Haare erfasst werden. Der Scherkopf besteht aus jeweils einem Scherelement mit OptiFoil-Scherfolie an den Außenseiten und zwei Trimmer-Elementen im mittleren Bereich. Die OptiFoil-Scherfolie soll durch ihrer Geometrie und die ergonomischen Öffnungen mehr Haare erfassen und noch tiefer als zuvor abschneiden.
Der sogenannte HyperLift&Cut Trimmer bewegt sich parallel zur Haut und soll so flach anliegende Haare erfassen. Dieser Trimmer ist mit Titan beschichtet.
Der Direct&Cut Trimmer bewegt sich im rechten Winkel zur Haut und soll Haare erfassen, die in verschiedene Richtungen wachsen.
Die vier Scherelemente sollen zusammmen 40000 Schneidbewegungen pro Minute leisten. Der Scherkopf wird durch einen Schallmotor unterstützt, der mit 10000 Mikrovibrationen pro Minute arbeitet und dazu beitragen soll, dass mehr Barthaare erfasst und geschnitten werden.
Insgesamt soll das Zusammenspiel von SonicPower und dem 4-fach-Schersystem weniger Druck auf die Haut ausüben und zu einer schonenden und sanften Rasur führen.
Der Scherkopf kann in fünf Positionen festgestellt werden (-20°, -10°, 0°, 10°, 20°). Dadurch soll eine präzise Rasur auch an schwer erreichbaren Gesichtspartien ermöglicht werden.

Praxiserfahrungen

Handhabung

series9_waageDer Braun Series 9 Rasierer liegt gut in der Hand. Beim ersten Ausprobieren wirkt das Gerät ziemlich leicht, aber letztendlich nicht zu leicht. Die Gummierung an den Seiten und der Rückseite des Rasierers sorgt für eine angenehme Griffigkeit. Auch mit nassen Händen muss ich nicht befürchten, dass mir der Rasierer entgleitet.
Der Daumen liegt dabei auf der Vorderseite in einer griffigen Mulde auf dem Arretierungsschalter für den Scherkopf – das sorgt für zusätzliche Stabilität.
Mit dem Arretierungsschalter kann man den Scherkopf in 5 Postitionen feststellen (-20°, -10°, 0°, 10°, 20°). Dabei wird der Kopf allerdings nicht vollständig fixiert. Drückt man mit dem Finger seitlich dagegen, so kann man ihn zu den nächsten Rastungen weiterspringen lassen.
Der runde Ein- und Ausschalter ist gut erreichbar unterhalb der Arretierung platziert. Ein kurzer Druck auf diesen schaltet das Gerät erwartungsgemäß ein und aus. Ein längerer Druck aktiviert die Einschaltsperre, die ein unbeabsichtigtes Einschalten des Rasierers, z.B. auf Reisen im Koffer, verhindert. Ein erneuter längerer Druck schaltet die Sperre wieder ab.
In dem schwarzen Bereich zwischen Ein-/Ausschalter und dem Braun-Logo befindet sich das Display des Series 9 Rasierers. Meine Modellvariante (Series 9 9290cc) stellt dort nach dem Einschalten alle wichtigen Information mit blauen LEDs dar.
Der Ladezustand wird dabei in Form von 5 blauen Balken angezeigt. Bei niedrigem Akkustand erscheint dann ein rot blinkendes Akkusymbol. Sollte eine Reinigung erforderlich sein, leuchtet ein blaues Tropfensymbol auf. Die Einschaltsperre wird durch ein Schloßsymbol signalisiert.
Insgesamt ist das Display leicht verständlich und gut ablesbar.

Dreht man den Rasierer um die Längsachse fällt der Blick auf den Langhaarschneider. Hier drückt man zunächst auf die Entriegelungstaste und schiebt den Langhaarschneider dann nach oben. Der Scherkopf wird automatisch zentriert und der Langhaarschneider eingeschaltet.

series9_displayInsgesamt erscheinen mir alle Bedienelemente sinnvoll platziert und sind einfach und intuitiv nutzbar. Meiner Meinung nach hätte der Arretierungschalter für den Scherkopf nicht derart prominent platziert werden müssen, da ich die Arretierung seltener nutze. Es stört mich allerdings auch nicht weiter.
Es bleibt mir unverständlich, warum man den Winkel des Scherkopfes nicht fixieren kann. Beim Rasieren ist es bereits mehrfach vorgekommen, dass ich den Winkel unbeabsichtigt verstellt habe. Das ist zwar kein großes Problem, aber es ist mir als störend aufgefallen.
Das Display ist nützlich und bietet alle für mich relevanten Informationen in einer leicht verständlichen Ansicht. Die Darstellung des Ladezustands in 5 Stufen ist für mich ausreichend, da ich durch die Nutzung der Reinigungsstation ohnehin täglich den Rasierer lade. Eventuell wäre hier eine besser aufgelöste Darstellung, z.B. als Prozentwert, wünschenswert.

Der Rasierer kann mit dem beiliegenden Ladeadapter auch unabhängig von der Ladestation geladen werden. Dazu nimmt man das Spiralkabel an der Station ab und nutzt am Rasierer die entsprechende Buche auf der unteren Kante zum Aufladen.
Bei Verwendung der Ladestation wird der Rasierer über zwei Kontakte auf der Rückseite geladen.

Zum Abnehmen des Schersystems müssen beide Entriegelungstasten am Scherkopf gedrückt werden. Das Aufsetzen ist leider manchmal etwas hakelig.

Rasur

Ich habe eine recht empfindliche Haut, die zu Rötungen und Entzündungen neigt, wenn die Rasur nicht schonend genug verläuft. Daher war ich auf das Ergebnis nach dem Rasieren mit dem neuen Braun Series 9 gespannt.

 Trockenrasur

Der Series 9 gleitet gut über die Haut und schneidet die Barthaare sauber ab. Der Scherkopf passt sich den Gesichtskonturen dabei tatsächlich ziemlich gut an. Die beweglich gelagerten Scherteile und der schwenkbare Kopf sorgen für eine hautnahe Rasur.
Auch ein dichter Bartwuchs oder ein Dreitagebart stellen kein ernsthaftest Problem für den Series 9 dar. Der Motor ist ausreichend dimensioniert, um auch hier eine gründliche Rasur zu ermöglichen.
Im Vergleich zum Braun Series 7, meinem bisherigen Rasierer, habe ich den Eindruck, dass mehr Haare beim ersten Zug erfasst werden. Dennoch verbringt der aktuelle Braun Premiumrasierer keine Wunder. Es sind bei mir auch weiterhin mehrere Züge für eine glatte Rasur erforderlich – besonders im Halsbereich. Eine Verbesserung gegenüber der Series 7 ist allerdings subjektiv spürbar.
Insgesamt fühlt sich die Rasur sehr sanft an. Stärkere Hautreizungen oder gar Verletzungen kamen bei Benutzung des Series 9-Rasierers nie vor. Allerdings führte die Trockenrasur bei mir anfangs zu einer leichten Rötung, die nach einer Eingewöhnungsphase verschwand. Ich persönlich bevorzuge aber allgemein di e elektrische Rasur in Verbindung mit einem Rasiergel. Vermutlich traten aus diesem Grund die Hautrötungen auf, als ich für meinen Testbericht wieder zur Trockenrasur wechselte.
Das Rasurergebnis ist sehr zufriedenstellend.

Nassrasur

Die Wet&Dry-Modelle von Braun sind wasserdicht und können daher auch für eine Nassrasur, z.B. auch unter der Dusche, eingesetzt werden. Ich bevorzuge diese Möglichkeit und trage nach dem Waschen des Gesichts noch etwas Rasiergel auf – die Rasur wird dadurch noch angenehmer und der Scherkopf gleitet mühelos über die Haut. Überschüssigen Schaum und Bartstoppeln spüle ich zwischendurch unter fließendem Wasser ab.
Subjektiv empfinde ich die Nassrasur mit dem Braun Series 9 als noch sanfter und – gerade im Sommer – erfrischender. Hautirritationen werden vermieden und das Rasurergebnis überzeugt mich.

Allgemeines

Der große Scherkopf ist beim Rasieren an schlecht zugänglichen Gesichtspartien etwas gewöhnungsbedürftig – der Bereich zwischen Nase und Oberlippe sei hier exemplarisch erwähnt. Durch die Arretierung des Scherkopfes in einer angewinkelten Position ist auch hier eine Rasur möglich. Es fällt aber auf, dass die Rasierleistung dann schlechter ausfällt, da nicht alle Scherteile Kontakt zu dem zu rasierenden Bereich haben. Es sind mehrere Züge erforderlich.
Eventuell stossen Männer, die ihren Bart stylen möchten, auch auf Probleme. Zumindest stelle ich fest, dass es ein wenig an Übersicht mangelt. Da ich mich jedoch glatt rasiere, fällt das für mich nicht weiter ins Gewicht.

Der Langhaarschneider funktioniert und ist gut benutzbar. Da man ihn nach oben herausschiebt, kann man den Schnittbereich gut einsehen.

Der Rasierer kann innerhalb einer Stunde voll aufgeladen werden. Die vom Hersteller angegebene Laufzeit von 50 Minuten konnte ich bisher nicht nachvollziehen, da ich täglich die Reinigungsstation verwende. Ich werde den Bericht zur Akkulaufzeit später nachliefern.

Reinigung

Zum Lieferumfang des Braun Series 9 9290cc gehört eine automatische Reinigungsstation, die ich nach jedem Gebrauch des Rasierers verwende.
Man kann den Rasierer aber auch nur ausbürsten (Bürste im Lieferumfang) oder unter fließendem Wasser reinigen – besonders im Urlaub ist das praktisch.
Normalerweise spüle ich den Rasierer nach Gebrauch zunächst unter fließendem, heißem Wasser aus, gebe etwas Flüssigseife auf den Scherkopf und halte dann den eingeschalteten Rasierer erneut unter den Wasserstrahl. Anschließend spüle ich noch einmal den abgenommenen Scherkopf aus.
Zu Hause kommt der trockene Rasierer zum Schluss in die Reinigungsstation. Der Series 9-Rasierer signalisiert mit einem Tropfensymbol auf dem Display, dass eine Reinigung in der Clean&Charge-Reinigungsstation erforderlich ist. Diese Anzeige erlischt erst nach einer tatsächlichen Benutzung der Reinigungsstation.

Verwendung der Reinigungstation

series9_in_station_uebersichtBeim Einsetzen des Braun Series 9 in die Reinigungstation erklingt ein dezenter Signalton, die Status-LED leuchtet dauerhaft und die Station ermittelt den Hygienestatus des Rasierers. Dieser wird mit Tropfensymbolen an der Station signalisiert. Je nach Verschmutzung wird entweder das Sparprogramm (ein Tropfen), normale Reinigung (zwei Tropfen) oder intensive Reinigung (drei Tropfen) gewählt. Mit einem Druck auf die Starttaste beginnt dann der automatische Reinigungsprozess, der aus mehreren Zyklen besteht. Während der Reinigung blinkt die Status-LED an der Station. Es wird dabei mehrfach Reinigungsflüssigkeit durch den Scherkopf gespült und der Rasierer schaltet sich wiederholt ein. Je nach Programm dauert die Reinigungsphase bis zu drei Minuten. Es schließt sich dann eine bis zu 40-minütige Trocknungsphase an, bei der dauerhaft eine Lüftung läuft.
Nach Abschluss der Reinigung wird der Series 9 automatisch geladen.
Sollte ein Wechsel der Reinigungskartusche erforderlich sein, signalisiert die Station dies über eine Anzeige auf der linken Seite. Bei permanent rot leuchtender Füllstandsanzeige verbleiben noch ca. 3 weitere Reinigungszyklen. Blinkt die Anzeige schließlich rot, so muss die Kartusche ausgetauscht werden.

Insgesamt ist die Reinigungsstation praktisch und einfach zu bedienen. Sie sorgt dafür, dass mir stets ein hygienisch einwandfreier, optimal gepflegter und aufgeladener Rasierer zur Verfügung steht. Die Reinigungsflüssigkeit hat einen angenehm frischen Duft (citrusartig und alkoholisch) und enthält pflegende Substanzen für das Schersystem. Es kommen die gleichen Reinigungskartuschen zum Einsatz wie auch schon bei der Series 7. Inzwischen möchte ich nicht mehr auf eine Reinigungsstation verzichten.

Dennoch möchte ich zwei negative Aspekte nicht verschweigen:
Zum einen sind die Folgekosten für das Reinigungsmittel zu berücksichtigen. Braun empfiehlt bei täglicher Nutzung nach drei Wochen einen Wechsel der Reinigungskartusche und bei seltener Benutzung nach spätestens acht Wochen. Die originalen Clean&Renew-Kartuschen kosten im 5er-Pack ca. 4,30€ pro Stück.
Desweiteren empfinde ich die Geräuschentwicklung der Reinigungsstation manchmal als störend, zumal der Lüfter zum Trocknen des Rasierers noch bis zu 40 Minuten lang läuft. Da sich die Reinigungsstation bei den meisten Nutzern wahrscheinlich im Bad befinden wird, ist dies aber zu verschmerzen.

Fazit

Positiv

+ Design
+ Trocken- und Nassrasur möglich
+ gutes Rasurergebnis
+ Hautschonung
+ gute Akkulaufzeit
+ Ladezeit (1h bis Vollladung)
+ Reinigungsstation (hygienische Reingung, da Reinigungsmittel auf Alkoholbasis)
+ Reinigung auch unter fließendem Wasser möglich
+ Verarbeitung gut

 
Neutral

= Gehäusematerial wird Premiumanspruch nicht ganz gerecht
= Reiseetui wird mitgeliefert, aber einfache Ausführung
= Betriebsgeräusch Rasierer
= Betriebsgeräusch Reinigungsstation
= Arretierung des Scherkopfes

Negativ

– Preis
– Folgekosten für Reinigungsmittel
– Folgekosten Scherkopf
– chromfarbenes Design anfällig für Fingerabrücke und Wasserspritzer

 
Insgesamt halte ich den Braun Series 9 9290CC für einen sehr guten elektrischen Rasierer, der ein überzeugendes Rasurergebnis erzielt und dabei schonend zur Haut ist. Das Gesamtpaket ist attraktiv und es bietet sich nur wenig Anlass zu Kritik. Das Design gefällt mir und auf die Reinigungsstation möchte ich nicht mehr verzichten.
Allerdings ruft Braun auch einen beachtlichen Preis für seinen Premiumrasierer auf. Erfahrungsgemäß wird sich dieser im Laufe der Zeit auf einem wesentlich freundlicheren Niveau einpegeln.

Vergleich Series 9 mit Series 7

Seit mehr als zwei Jahren nutze ich einen Braun Series 7 799cc-7 Wet&Dry. Daher möchte ich abschließend noch meinen „alten“ Rasierer und den Braun Series 9 9290CC vergleichen.

Im Hinblick auf Rasurergebnis und Hautschonung stellt mich der Series 7-Rasierer durchaus zufrieden.
Erwähnenswert ist der, im Vergleich zum entsprechenden Ersatzteil aus Series 9, deutlich günstigere Scherkopf, der insgesamt kompakter ist und auch etwas robuster wirkt. Allerdings bietet dieser nur drei Scherteile und kann auch nur in einer Position arretiert werden (Scherkopf ist dann aber vollständig fixiert).
Im direkten Vergleich mit den Series 9 Geräten wirkt das Design des 799cc-7 inzwischen recht altbacken und die Reinigungsstation macht – vor allem durch die wenig dezente „Diskobeleuchtung“ – keinen hochwertigen Eindruck. Erwähnenswert ist aber, dass beim Series 7 kein Lüfter zum Trocknen nach der Reinigung verwendet wird. Nach dem Reinigungsprogramm ist die Station daher geräuschlos. Beide Serien nutzen die gleichen Reinigungskartuschen und das Reinigungsergebnis ist auch bei Series 7 sehr zufriedenstellend.

Der Series 9-Rasierer überzeugt mich mit einem etwas besseren Rasierergebnis, sowohl im Hinblick auf Gründlichkeit als auch auf Hautschonung. Subjektiv empfinde ich die Rasur als angenehmer. Das Design des Rasierers und der Reinigungsstation wirkt zeitgemäßer und gefällt mir persönlich wesentlich besser.
Allerdings muss man bedenken, dass der Series 9 gerade zur Markteinführung ziemlich teuer ist und dem Premiumanspruch (zu diesem Preis) auch nicht vollständig gerecht wird. Letztendlich halte den Braun Series 9 9290CC aber für den besseren Rasierer.

Philips HC7450/80 Haarschneider

Disclaimer: Im Rahmen eine Produkttests hat mir Philips dieses Gerät kostenfrei überlassen.

Lieferumfang

Der Philips Power Haarschneider HC7450/80 wird in einem schwarzen Kunststoff“koffer“ geliefert, der gleichzeitig zur Aufbewahrung des Gerätes, samt Zubehör, dienen soll. In der Verpackung befinden sich außerdem 2 Kammaufsätze (1 für das Haupthaar, 1 Bartaufsatz), das Netzteil, eine Schere, ein Kamm, eine Reinigungsbürste, sowie Kurzanleitung, Sicherheitshinweise und Garantieunterlagen.

verpackung_front verpackung_rueck

koffer koffer_offen
lieferumfang

Herstellerangaben

Philips verspricht für seinen Haarschneider Philips HC7450/80 eine längere Laufzeit, müheloses Schneiden und mehr Leistung durch die sogenannte „Dual Cut Technologie“. Das Gerät kann sowohl mit Kabel als auch im Akkubetrieb eingesetzt werden. Der interne Li-Ionen-Akku soll, nach einer Ladezeit von einer Stunde, bis zu 120 Minuten kabellosen Betrieb ermöglichen. Die selbstschärfenden Titanklingen sind ölfrei und abwaschbar. Mit dem „Zoom Wheel“ soll eine präzise Längeneinstellung von 0,5mm und 1 bis 23mm in 1mm-Abständen möglich sein. Außerdem bietet der HC7450/80 eine Turbo-Taste, welche die Schneidleistung erhöht.

Der Haarschneider

Erster Eindruck

haarschneider
Das Gerät liegt, vor allem aufgrund des ergonomisch geformten Gehäuses, mit einer Griffmulde in der Mitte, sehr gut in der Hand. Darüber hinaus trägt auch das angenehme Gewicht zu diesem guten Eindruck bei: der Haarschneider ist weder zu schwer noch so leicht, dass man an der Qualität zweifeln müsste.
Das Kunststoffgehäuse ist recht ansprechend gestaltet und besteht aus Elementen in mattem und hochglänzendem schwarz, sowie silbernen Akzenten auf der Oberseite. Alle Bedienelemente befinden sich ebenfalls auf der Oberseite: der Ein-/Aus-Schalter, ein Schalter für den Turbo-Modus, ein Drehrad für die Schnitthöhenverstellung und eine Status-LED für den Ladezustand.

Der Haarschneider kann sowohl zum Schneiden der Kopfhaare als auch zum Trimmen des Bartes eingesetzt werden. Für beide Anwendungszwecke liegt ein entsprechender Kammaufsatz bei. An den Aufsätzen befinden sich jeweils zwei seitliche Führungsschienen, die man in Öffnungen am Kopf des Haarschneiders einsetzen muss und die dort einrasten. Die Schnittlänge lässt sich dann bequem über ein Drehrad am Gerät einstellen.

Zubehör

Der Haarschneider wird samt Zubehör in einem Kunststoffkoffer geliefert. Leider sind die mitgelieferte Schere und der Kamm nur von einfachster Qualität. Da ich bereits eine ordentliche Schere und einen Kamm besitze, fällt dieser Mangel für mich nicht weiter ins Gewicht. Für den Notfall dürften auch die mitgelieferten Utensilien ausreichend sein.
Ärgerlicher finde ich allerdings, das der Aufbewahrungskoffer seine Funktion leider nicht erfüllen kann. Der Einsatz, in dem man Schneidegerät und Zubehör im „Koffer“ anordnen kann, besteht aus Pappe in der Anmutung eines Eierkartons. Außerdem gibt es nicht für alle Zubehörteile sinnvoll vorgeformte Ablageplätze. Letztendlich wird sich das Zubehör lose im Koffer verteilen. Schade, das hätte man besser lösen können.

Inbetriebnahme

Vor dem ersten (kabellosen) Einsatz muss zunächst der integrierte Li-Ionen-Akku aufgeladen werden. Zu diesem Zweck liegt ein kompaktes Netzteil bei. Der Ladevorgang wird durch eine grün blinkende LED signalisiert. Nach etwa einer Stunde ist der Akku tatsächlich voll aufgeladen. Ein niedriger Ladezustand wird durch rotes Blinken der LED angezeigt.

Der Haarschneider in der Praxis

Ich möchte hier meine Erfahrungen mit dem Philips HC7450/80 beim Haareschneiden wiedergeben. Zum Barttrimmen verwende ich das Gerät nicht und kann daher auch keine Aussage über diesen Anwendungsfall treffen.

Meine Frisuroptionen sind, genetisch bedingt, doch recht eingeschränkt und ein Friseurbesuch lohnt sich nicht mehr wirklich. Daher schneide ich mir bereits sei einigen Jahren selbst die Haare – mit Hilfe von elektrischen Haarschneidern. Im Laufe der Zeit habe ich einige Geräte verschiedener Hersteller durchprobiert. Alle haben zwar mehr oder weniger funktioniert, brachten aber auch immer diverse Nachteile mit sich. Besonders kritisch ist die Schnittlängeneinstellung, die häufig nur umständlich zu verändern ist und sich, im schlimmsten Fall, gar unbemerkt während des Haareschneidens verstellen kann (was zu „interessanten“ Frisuren führt).

schneidekopf_kamm schneidekopf

Beim Philips HC7450/80 ist die Einstellung der Schnittlänge aber sehr gut gelöst. Es wird nur ein Kammaufsatz für alle Längen zwischen 1 und 23mm benötigt. Dieser rastet sicher am Gerät ein und kann in Millimeterschritten auf den geeigneten Abstand zu den Titanklingen eingestellt werden. Dies geschieht mit einem breiten, gummierten Drehrad, das sowohl von der Ober- als auch der Unterseite zugänglich ist. Das Rad rastet bei jeder Schnittstufe ein und ist schwergängig genug, um ein unbeabsichtigtes Verstellen der Länge zu verhindern. Die verbleibende Haarlänge ist direkt am Drehrad ablesbar. Ohne Aufsatz beträgt die Schnittlänge 0,5mm.

Der Kammaufsatz selbst macht einen guten Eindruck – die Materialstärke ist ausreichend dick, so dass sich der Kamm beim Haareschneiden nicht stark verformt. Bei billigen Modellen führt häufig schon der leichte Druck beim Ansetzen auf dem Kopf dazu, dass das Plastik nachgibt. Das Ergebnis: ein ungleichmäßiger Haarschnitt.

Die selbstschärfenden Titanklingen sorgen für ein sauberes Schneideergebnis – alle Haare werden sauber abgetrennt und nicht herausgerissen. Die Schneideleistung ist auch für dickere Haare und für Stellen mit dichtem Haarwuchs vollkommen ausreichend. Den Turbo-Modus mit höherer Schnittfrequenz benötige ich gar nicht. Ohne Aufsatz kann man Konturen, z.B. an den Koteletten oder im Nacken, gut anpassen.

Das Arbeitsgeräusch des Philips HC7450/80 ist deutlich vernehmbar, aber nicht störend laut. Im Turbo-Modus erhöht sich der Geräuschpegel merklich.

Bei inzwischen mehreren Haarschnitten konnte ich mit dem HC7450/80 stets ein gleichmäßiges und sauberes Ergebnis erzielen. Kammaufsatz und Klingen haben eine praxisgerechte Breite – man muss nicht zu häufig den Kopf „abfahren“ und gleichzeitig bleibt auch der Bereich um die Ohren herum gut erreichbar. Der Haarschneider lässt sich, durch die breite Auflagefläche, sicher am Kopf entlang führen.

Reinigung

Nach dem Abnehmen des Kammaufsatzes können Gehäuse, Scherkopf und Aufsatz mit der beigelegten Bürste gereinigt werden. Der Scherkopf lässt sich nach dem Drücken einer Taste auf der Geräterückseite einfach vom Gerät abnehmen. Kammaufsatz und Scherkopf können so auch unter fliessendem Wasser abgespült werden – sehr praktisch. Der Haarschneider selbst darf jedoch nicht mit Wasser gereinigt werden.

Fazit

Der Philips Haarschneider HC7450/80 hinterlässt einen guten Eindruck. Er bietet eine sehr gute Schneidleistung, kabellosen Betrieb, eine zuverlässige Längeneinstellung und lässt sich beim Haareschneiden gut handhaben. Lediglich das mitgelieferte Zubehör kann mich nicht überzeugen. Insgesamt empfehlenswert.